Berufsbild Podologie

Der Begriff Podologie stammt aus dem griechischen podos und logos und bedeutet "Lehre des Fußes". Heute steht er für die nichtärztliche Heilkunde am Fuß. Die Maßnahmen sind vielfältig und stehen in Zusammenhang mit der Inneren Medizin (Diabetologie), Dermatologie (Erkrankungen der Haut), Chirurgie sowie der Orthopädie. Sie basieren auf präventiven, kurativen therapeutischen und rehabilitativen Maßnahmen rund um den Fuß. Seit 2002 ist die Bezeichnung "Podologin/Podologe" und seit 2003 die Berufsbezeichnung "Medizinische Fußpflegerin/Medizinischer Fußpfleger" gesetzlich geschützt. Die Podologie ist als medizinischer Fachberuf und nichtärztlicher Heilberuf definiert. Diabetiker mit Folgeschäden am Fuß können als bislang einzige Patientengruppe die Behandlung mit den gesetzlichen und privaten Krankenkassen abrechnen. Bayernweit bekommt ein Podologe zwischen 10,50 und 15 Euro pro Stunde, erklärt Manuela Henseler-Benz. Die Verdienstmöglichkeiten hängen aber davon ab, ob sich ein Fußpfleger selbstständig macht oder angestellt ist. (tss)
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