Bestechende Leistungen beim Damen-Preisschafkopf
Ganz Blatt

Kerstin Janner (Mantel, 67 Punkte), Agnes Hierl (Schwandorf, 54), Marita Burger (Bodenwöhr), Astrid Renz (Weiden) und Helena Rupprecht (Leuchtenberg, je 53 Punkte) sind die besten Schafkopfspielerinnen der Region. Die Verantwortlichen des Freilandmuseum Neusath hatten ebenfalls gut lachen.

Bei sommerlichen Temperaturen strömten 91 Damen aus der nördlichen und mittleren Oberpfalz in den angenehm kühlen Stadel des Bauernmuseums Perschen, um ihren fünften Preisschafkopf so richtig zu genießen. Die Freude darüber stand auch dem Eschenbacher Schafkopflehrer Heiner Kohl ins Gesicht geschrieben. Seine Missionsreisen tragen Früchte.

Die herzlichen Begrüßungsszenen mit den Kolleginnen aus den Schafkopfkursen erinnerten mehr an ein Klassentreffen als an einen bevorstehenden Turnierkampf. Die angesetzten 30 Spiele begannen in einer angenehmen Atmosphäre. Je nach Temperament waren ernsthafte Konzentration oder eine eher lockere Herangehensweise angesagt.

Manch freches Solo entschied darüber, ob man sich später in den vorderen oder hinteren Rängen wiederfand. Dank des gut eingespielten Helferteams um Lisa Götz, Verwaltungsleiterin des Freilichtmuseums, konnte bald die Rangfolge mit Preisverteilung rasch ermittelt werden. Jede Spielerin bekam spontanen Beifall.

Besonders lautstark wurden die sechs Rupprecht-Schwestern aus Leuchtenberg beklatscht. Sie hatten erst vor wenigen Jahren mit ihren Eltern das Schafkopfen im Brotzeitstüberl erlernt. Eine großzügige Blumenspende machte es möglich, dass auch punktarme Teilnehmerinnen mit einem "Fleißigen Lieschen" den Heimweg antraten.
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