Bestnoten fürs Altenheim

Mit Freude und Stolz präsentierte Heimleiterin Martina Günther (Mitte) die Benotung der Qualität des Seniorenheims Hammergmünd durch den Medizinischen Dienst der Krankenkassen. Über die Note 1,1 freuen sich auch (von links) Kreisgeschäftsführer Franz Rath, Personalsachbearbeiterin Edeltraud Sperber, Pflegedienstleiterin Susanna Scheil, BRK-Kreisvorsitzender Simon Wittmann, stellvertretende Pflegedienstleiterin Melanie Gundel, Martina Günter, Hauswirtschaftsbeauftragte Ruth Bergler, Bereichsleitung Gabriele

Das BRK-Seniorenheim in Hammergmünd punktet in allen Bereichen. Bei der Qualitätsprüfung gab es ausgezeichnete Noten.

"Es ist schon etwas Besonderes, wenn man auf die Qualität ein ,sehr gut' bekommt. Hier im Haus herrscht ein guter Geist, die Bewohner fühlen sich sehr wohl", eröffnete Simon Wittmann, der Vorsitzende des BRK-Kreisverbands, die Laudatio. Um mit Schwestern und Pflegern, Personal aus der Haustechnik, Hauswirtschaft, Wäscherei und Küche auf das bemerkenswerte Abschneiden bei der jüngsten MDK-Prüfung anzustoßen, kam der ehemalige Landrat nach Hammergmünd.

"Sie belegen ihre Qualität damit, dass trotz des eigentlich ungünstigen Standorts in einem Dorf das Haus voll belegt ist und schwarze Zahlen schreibt. Sie können auch stolz sein auf die jungen, engagierten Leute, die beim Personal nachkommen", bestätigte Wittmann.

Auch BRK-Kreisgeschäftsführer Franz Rath und Personalsachbearbeiterin Edeltraud Sperber waren voll des Lobes. Sehr zufrieden zeigte sich Rath mit der guten MDK-Note und hob den hohen Qualitätsstandard des Hauses hervor. Er bedankte sich bei allen Mitarbeitern, die mit ihrer guten Arbeit und ihrem Verhalten zu diesem Erfolg beigetragen haben. "Und die beste Voraussetzung zum Erhalt der guten Noten ist, die kommende Generation der Pfleger selber auszubilden und im eigenen Haus zu übernehmen", betonte er. Zudem äußerte er sich positiv zur wirtschaftlichen Situation.

"Ich bin sehr zufrieden und stolz auf meine Mitarbeiter", betonte Heimleiterin Martina Günther. "Der Dank für die gute Arbeit, die wir leisten, geht an alle, besonders aber an die Führungskräfte."

Günther erklärte den Zuhörern das Ergebnis, und aus welchen Prüfungskriterien die entsprechenden Noten gebildet werden. Bei Pflege und medizinischer Versorgung werden zum Beispiel 32 Pflegekriterien herangezogen. Für jeden Bereich wird geprüft, ob ein Risiko für den Patienten besteht, entsprechende Maßnahmen ergriffen wurden, diese dokumentiert und später auf Erfolg überprüft wurden. Ein Beispiel wäre das Risiko der Austrocknung bei Bewohnern, die zu wenig trinken. Es wird eine Mindesttrinkmenge festgelegt. Jedes Getränk, das betroffene Bewohner zu sich nehmen wird erfasst, um tägliche Flüssigkeitszufuhr zu überprüfen und zu sehen, ob diese ausreichend ist.

Der Umgang mit an Demenz erkrankten Menschen ist mit neun Punkten ein eigenständiger Bereich, wie auch die soziale Betreuung und Alltagsgestaltung oder das Wohnen, Verpflegung, Hauswirtschaft und Hygiene. Die subjektive Meinung der Bewohner ist ebenfalls gefragt. Die einzelnen Kriterien und Ergebnisse sind im Internet für jedermann einsehbar.

Vor kurzem kam das ersehnte Ergebnis: Die Gesamtnote von 1,1 könne sich absolut sehen lassen, freute sich Günther.

Mit Kaffee und Kuchen, sowie Schnittchen und Sekt feierten die Mitarbeiter die gute Bewertung. Doch dann ging es wieder an die Arbeit.
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