Besucherandrang beim Imkerfest - Losstand, Kuchentheke, Imbiss rasch ausverkauft
Ein Tag der Superlative

Über den großartigen Besuch des Imkerfestes freuten sich (vorne, von links) Vorsitzender Hans Krapf, Vorstandsmitglied Heinz Jantschik und Schriftführer Robert Uhr. Auch sie gönnten sich zwischendurch einmal eine "schöpferische" Pause. Das milde Vorsommerwetter sorgte dafür, dass sich viele Besucher auch im Freigelände neben dem Zelt vergnügen konnten. Wie immer störte die Unterhaltung keine laute Musik. Bild: gpa
Ein "regenschirmfreies" Fest erlebten Bienenzüchter und Gäste am "Herrentag"- endlich, nach Jahren mit schlechtem Wetter. Dank des herrlichen Sonnenscheins wurde es ein Tag der Superlative: Bis in den späten Abend hinein herrschte großer Andrang im Festzelt und auf dem Freigelände, wo das rührige Helferteam um "Imkerboss" Hans Krapf noch zusätzliche Tische aufstellen musste.

Schon der Auftakt mit dem traditionellen Weißwurstfrühschoppen lockte Genießer, ebenso war es zum Mittagessen, als Farmerbraten angeboten wurde. Und der Besucherstrom riss nicht ab. Die Tombola mit 1400 Losen meldete schon am frühen Nachmittag "ausverkauft", bei Zuckerwatte herrschte ebenfalls bald Ebbe, Ähnliches an der Kuchentheke: Obwohl sich die Imkerfrauen wie jedes Jahr stark ins Zeug gelegt und für ein Riesenangebot an Kuchen, Torten und Kücheln gesorgt hatten, hieß es für viele viel zu früh: "Kuchen aus!"

Begünstigt davon stieg natürlich bei Bratwürsten, Steaks und Fischsemmeln der Umsatz. Daher meldete auch das Team am Imbiss früher als sonst: "Ende der Fahnenstange!" Bei der"flüssigen" Nahrung passierte das nicht: Bei Bier und diversen Erfrischungsgetränken wurde gefeiert, bis es finster war.

Dass die Bienenzüchter auf die bei Festen übliche musikalische Berieselung verzichten, fördert das Gespräch untereinander. Dankbar sind dafür auch viele Imker, die das Fest - das traditionell die Saison der Freiluftveranstaltungen in der Rußweiherstadt eröffnet - zum Fachsimpeln mit Kollegen nutzten. Vorsitzender Hans Krapf begrüßte unter anderem Bienenzüchter aus Eslarn, Falkenberg, Fichtelberg, Kemnath, Kirchenthumbach und Tirschenreuth sowie den Bezirksvorsitzenden des Oberpfälzer Imkerverbands, Richard Schecklmann.

Das schöne Wetter lockte zudem Mitglieder der Gesellschaft "Frohsinn" und des Seniorenclubs zum Imkerfest. Wie schon seit Jahren, kamen zum Abschluss ihrer Vatertagsausfahrt auch die "Pilots" auf eine Radlermass vorbei - heuer begleitet von befreundeten Bikern aus der Schweiz.

Nicht motorisiert, aber ebenfalls durstig waren Mitglieder der Eschenbacher Kolpingsfamilie, die am Ende einer Fahrradtour mit Ruhestandspfarrer Helmut Süß noch bei den Imkern Station machten.
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