Betonstein wird's

Landschaftsarchitekt Albrecht Strohn (Dritter von links) erläuterte den Mitgliedern des Bauausschusses die angedachte Neugestaltung des Außengeländes. Bild: stg

Die neue Aussegnungshalle auf dem Friedhof sowie die Neugestaltung der Außenanlagen beschäftigten den Bauausschuss. Beim Ortstermin erläuterte Landschaftsarchitekt Albrecht Strohn die angedachte Wegeführung, räumliche Ausgestaltung des Vorplatzes sowie Teilaspekte der Bepflanzung.

Kemnath. (stg) Intensiv beriet das Gremium die Verwendung der Materialien Granit- oder Betonstein. Hierzu zeigten sich bei den Räten unterschiedliche Präferenzen. Während bei den Wegen das Betonsteinpflaster einstimmig den Vorzug erhielt, fiel die Entscheidung beim Vorplatz knapper aus: Mit 5:3 Stimmen sprachen sie sich ebenfalls für das Betonpflaster aus.

Zuvor hatte Bürgermeister Werner Nickl für diese Lösung geworben, unter anderem aus finanziellen Gründen: Die Betonsteinlösung kommt rund 40 000 Euro günstiger als ein Vorplatz aus Granit. Michael Hautmann, Stefan Prechtl und Josef Krauß hatten sich aus praktischen und ästhetischen Gründen für Granit ausgesprochen, während neben Nickl auch Christian Baumann, Ely Eibisch, Heidrun Schelzke-Deubzer sowie Jutta Deiml für die Betonvariante stimmten.

Bei einer Begutachtung der sich in der Entstehung befindlichen Aussegnungshalle stellte das Gremium fest, dass auf einer Seite des Gebäudes nun eine "Stolperschwelle" entstanden sei. Sie resultiert wohl daraus, dass statt einer ursprünglich geplanten Festverglasung nun eine Schiebe-/Falttür aus Glas eingebaut worden war. Das Gremium war sich einig, dass hier Architekt und Schreiner nochmals gefordert seien, eine Lösung ohne Schwelle zu finden.
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