Betontürme werden ab Montag aufgebaut - Auch der Ossingerturm biegt auf die Zielgerade
Für den Wind ist alles gerichtet

Ein großes Projekt war für die Marktgemeinde die Windkraftanlage. Im Dezember 2012 wurde eine "Bürgerwind Königstein GmbH & Co KG"gegründet, an der sich die Bürger und die Marktgemeinde finanziell beteiligt haben. Die Fundamente und Zufahrten sind bereits fertig, zur Zeit wird die Einspeiseleitung verlegt.

Die Erstellung der Masten ist geplant, ebenso die Montage der Flügel. Darüber informierte Bürgermeister Hans Koch bei der Bürgerversammlung in Lunkenreuth. Die Betontürme werden ab Montag aufgebaut. So kann die Windkraftanlage Anfang bis Mitte März 2014 in Betrieb genommen werden. Ein weiteres großes Projekt in der Marktgemeinde war die Erstellung des Ossingerturmes, der finanziell vom Freistaat Bayern getragen wurde. Der Turm steht bereits. Nun erfolgt noch die Verkabelung erfolgen. Für nächste Woche ist die Errichtung der Sendeanlagen geplant. So kann dann Ende November der Ersatzturm wieder entfernt werden.

Zurzeit wird in der Gemeinde ein digitales Wasser- und Kanalleitungskataster erstellt. Es ist gesetzlich vorgegschrieben, aber auch eine wichtige Einrichtung für die Feuerwehr. Das 25 000 Euro teurere Projekt soll 2014 abgeschlossen sein.

Die Ansiedlung der Regens-Wagner-Stiftung hat für einige Diskussion gesorgt. "Ich habe Verständnis für die Anlieger, die wenig begeistert von dem Bau sind", so Bürgermeister Koch. Der Marktrat habe aber Wert auf eine verträgliche Bebauung gelegt. Zu bedenken sei auch, dass 40 bis 45 Arbeitsplätze geschaffen würden und die Marktgemeinde Einnahmen verzeichnen kann.

Anlage zur Enthärtung

Geplant für das kommende Jahr sei die Anschaffung einer Enthärtungsanlage für die Wasserversorgung. Dazu soll es eine Umfrage für die Abnehmer geben. Der Gaissbach soll ab der Kläranlage in Gaißach Richtung Kürmreuth aufgrund der Dammbrüche verlegt werden. Das Amt für Ländliche Entwicklung wird mit den betroffenen Grundstücksbesitzern Verhandlungen wegen eines freiwilligen Landtausches führen.

Klärwärter Reinhold Koch und Bürgermeister Hans Koch baten, die Sinkkästen an den Randsteinen nicht als Entladestationen für Essensreste, Fett oder Hausmüll zu benützen. Diese kämen dann in der Kläranlage an und müssten vom Klärwärter zeitaufwendig entsorgt werden.

Auch zur "Goldenen"

Bei der Bürgerversammlung lag der Antrag vor, dass der Bürgermeister - wie in vielen anderen Gemeinde auch - die Goldenen Hochzeitspaare besuchen sollte. Koch wird diesen Antrag dem Marktrat zur Beschlussfassung vorlegen.

Koch bedankte er sich für alle ehrenamtliche Arbeit in der Marktgemeinde, in Vereinen, Kirchen, Schulen und Kindergarten. Er sprach insbesondere Paul Pesold und Horst Leib seinen Dank aus, die beide momentan Sitzbänke für die Wanderwege um Königstein bauen. Enttäuscht war der Bürgermeister über das mangelnde Interesse der Versammlung, da neben den Markträten nur 23 Personen für die Altgemeinden Königstein und Gaißach gekommen waren.
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