Betriebsamkeit zahlt sich aus
Diverse Geschäftszweige füllen den Stadtsäckel

Erbendorf. (njn) "Eine Bilanzsumme von knapp über 22 Millionen Euro und ein Umsatz von jährlich 3,6 Millionen Euro machen die Stadtwerke zu einem wichtigen Baustein am Wirtschaftsstandort Erbendorf", rechnete Bürgermeister Hans Donko bei der Bürgerversammlung zum Eigenbetrieb der Stadt vor. "Die Betriebszweige haben sich wirtschaftlich hervorragend entwickelt.

Bürgermeister Donko skizzierte, welche Betriebe zu den im Jahr 2006 gegründeten Stadtwerken gehören. So zählen die Errichtung und der Betrieb von Wohnanlagen und Gebäuden, die Versorgung mit Wasser und Energie und der Betrieb der Straßenbeleuchtung ebenso dazu wie die Errichtung und der Betrieb von Photovoltaikanlagen, der Betrieb des Stadtbades, der Vertrieb des Steinwald-Echos, der Betrieb eines Telekommunikations-Unternehmens und der Betrieb eines Verkehrsunternehmens.

Als profitabel bezeichnete der Bürgermeister den Busbetrieb. "Heute werden mit insgesamt 14 Fahrzeugen nicht nur Schulbuslinien bedient", fügte er an. Auftragsverkehr für die RBO gehört ebenso dazu wie Ausflugs- und Reisefahrten. "Mit zwei komfortablen Luxus-Reisebussen konnten wir auch das Segment der Ausflugs- und Reisefahrten weiter ausbauen", so Donko.

Gewinnbringend sei auch der Betrieb Photovoltaikanlagen, die hauptsächlich auf allen Wohngebäuden im Siedlungsgebiet "Brücklpoint" aufgebaut sind. Weitere Anlagen befinden sich auf anderen städtischen Gebäuden. "Insgesamt wird aktuell eine Leistung von 410 kW/p vorgehalten", so der Bürgermeister.

Der Betrieb der Wohngebäude in der Brückelpoint ist ebenfalls ein Eigenbetrieb der Stadtwerke. "Seit Juli 2008 sind die 71 Wohnungen an die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben für zehn Jahre vermietet, die diese an die US-Army weitervermietet hat."

Für die Stadt bestehe durch die durch die Bundesanstalt garantierten Mietzahlungen kein Risiko. 55 der 71 Doppelhaushälften wurden inzwischen an eine Münchner Investorengruppe verkauft, weshalb keine finanzielle Verpflichtung für die Stadtwerke mehr durch den Bau der Häuser besteht. Unter der Bezeichnung "Errichtung und Betrieb von Gebäuden für die Stadt Erbendorf" wurde ein weiterer Betrieb gegründet, der sich im Wesentlichen um die neue Doppelsporthalle an der Schule kümmert. Nicht zuletzt sind die Stadtwerke mit dem Steinwald-Echo im Medienbereich tätig". Donko betonte, dass für dessen Erstellung keine Steuergelder verwendet werden und die Herstellung ausschließlich durch Anzeigen und Inserate finanziert werde.

Donko hob in seinem Rechenschaftsbericht vor allem die Fernwärmeversorgung hervor. Er führte aus, dass im Zuge des Baus des Wohngebiets Brückelpoint zwei Blockheizkraftwerke errichtet wurden, um Strom zu erzeugen und anfallende Abwärme zum Beheizen der US-Siedlung sowie anderer Endkunden zur Verfügung zu stellen. Den Umsatz bezifferte er auf 1,3 Millionen Euro.
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