Bewegte Jugend für fünf Vögel

Opa Richard und Enkel Simon schauen in der Anhängergabel nach dem Rechten. Hier hat die Vogelfamilie ihre Kinderstube eingerichtet.
Der Landwirt Gerhard Schötz traute seinen Augen nicht, als er einen Kipper abkoppelte und in der Anhängergabel ein Nest mit fünf kleinen Eiern fand. Einige Wochen später schlüpften fünf graue Winzlinge. Während der ungestörten Zeiten kamen die beiden erwachsenen Rotschwänzchen, um ihren Nachwuchs zu füttern.

Während der Getreideernte rollte der Kipper immer wieder nach Hersbruck zum Lagerhaus. Ohne von ihren Reisen groß Notiz zu nehmen, fuhren die blinden Passagiere dorthin und auf die Felder mit. Ihre Eltern und die Familie Schötz passen auf sie auf. Opa Richard und Enkel Simon werfen immer mal einen Blick ins Nest, ob alles in Ordnung ist. Wenn die kleinen Rotschwänzchen bald ausfliegen, nehmen sie die Erinnerung an eine bewegte Jugend mit.
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