Bezirksligist scheitert im Viertelfinale des Toto-Pokals - Tännesberg ohne Mühe
Böse Überraschung für Katzdorf

Schwandorf. (aho) Die zwei vorgezogenen Pokalspiele im Kreis Schwandorf/Cham endeten am Mittwochabend mit nicht erwarteten Ergebnissen. Vor allem die 0:2-Niederlage des Bezirksligaaufsteigers SC Katzdorf beim FC Chammünster überrascht schon. Beim Spiel SV Haselbach gegen TSV Tännesberg (0:7) überrascht vor allem die Deutlichkeit des Sieges der Gäste.

Bezirksligist SpVgg Pfreimd muss am Freitag, 3. Oktober, um 15 Uhr beim Ost-Kreisligisten TB Roding zu seinem Viertelfinalspiel antreten.

FC Chammünster       2:0 (0:0)       SC Katzdorf
Tore: 1:0 (55.) Markus Sigl, 2:0 (65.) Dominik Gregori - SR: Dieter Dendorfer (TSV Sattelpeilnstein) - Zuschauer: 60

(aho) Die spielerische Überlegenheit des SC Katzdorf in der ersten Halbzeit dieses Pokalspieles reichte nicht zum Einzug in das Halbfinale. Gegen einen sehr diszipliniert und kampfstark auftretenden FC Chammünster verlor der Bezirksligist mit 0:2 und schied aus.

Viele Torchancen gab es für den Gast nicht, die heimische Abwehr stand sicher und ließ die Stürmer nicht wie gewohnt zur Entfaltung kommen. Im zweiten Durchgang steigerte sich die Heimelf, erzielte innerhalb von zehn Minuten zwei Treffer durch Sigl und Gregori und sorgte so für die Vorentscheidung. Katzdorf verstärkte seine Angriffsbemühungen, kam aber zu keinen klaren Tormöglichkeiten.

Der FC Chammünster hätte aufgrund einiger Konter sogar noch höher gewinnen können.

SV Haselbach       0:7 (0:4)       TSV Tännesberg
Tore: 0:1 (20.) Sebastian Winderl, 0:2 (30.) Kellermann, 0:3 (39.) Thomas Hauer, 0:4 (44.) Turan Bafra, 0:5 (58.) Michael Eichhorn, 0:6 (85.) Johannes Stahl, 0:7 (90.) Sebastian Winderl - SR: Tobias Thanner (SC Kreith/Pittersberg) - Zuschauer: 80

(aho) Schon in der ersten Halbzeit machte der TSV Tännesberg alles klar für das Weiterkommen. Der Kreisligist setzte den SV Haselbach von Beginn an unter Druck, ließ ihn nicht zu seinem Spiel finden und nutzte auf der anderen Seite seine Chancen optimal aus.

Das 0:4 zur Pause verdeutlicht die Überlegenheit der Gäste, die anfangs der zweiten Hälfte das 0:5 erzielten, anschließend aber das Tempo drosselten. Dadurch konnte der A-Klassist die Begegnung etwas offener gestalten und sich selbst einige Torchancen erarbeiten.

Zu einem Ehrentreffer reichte es nicht, statt dessen sorgten Stahl und Winderl in den letzten fünf Minuten für den 0:7-Endstand, der aus der Sicht der Gastgeber zu hoch ausgefallen war.
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