Bezirksvorsitzender der Oberpfalz einstimmig gewählt
Maximilian Karl BFV-Vizepräsident

Maximilian Karl, der Vorsitzende des Bezirks Oberpfalz, ist der neue Vizepräsident des Bayerischen Fußball-Verbandes. Bild: hfz
München. Der Vorstand des Bayerischen Fußball-Verbandes (BFV) hat Maximilian Karl einstimmig zum neuen Vizepräsidenten gewählt. Der Bezirksvorsitzende der Oberpfalz tritt im BFV-Präsidium die Nachfolge des Mitte Oktober überraschend verstorbenen Horst Winkler an.

"Ich bedanke mich für das einstimmige Votum des Vorstands und hoffe, dass ich den Anforderungen gerecht werden kann. Ich kann versprechen, dass ich mich voll reinhängen werde. Ich möchte die hervorragende Arbeit von Horst Winkler erfolgreich fortsetzen. Wie Horst Winkler sehe ich meinen Schwerpunkt in der Zukunftsentwicklung des Fußballs, der Qualifizierung der Vereins- und Verbandsmitarbeiter, einer modernen und vereinsorientierten Online-Strategie, einem starken Ehrenamt und guten Breitensportangeboten", erklärte Karl nach seiner Wahl.

Die BFV-Funktionärslaufbahn des ehemaligen Bundeswehr-Kompaniefeldwebels begann 1990 als Obmann der Schiedsrichtergruppe Cham. Bereits vier Jahre später übernahm der heute 66-Jährige zusätzlich das Amt des Schiedsrichterobmanns im Kreis Cham/Schwandorf und wurde 1996 zudem Beisitzer im Bezirksausschuss. Erst 2002 endete mit der Wahl zum Bezirksspielleiter die Dreifachbelastung. Bereits 2005 rückte Karl als Vorsitzender an die Spitze des Bezirks Oberpfalz und damit zugleich in den Verbands-Vorstand.

Als BFV-Vizepräsident gehört Karl jetzt dem BFV-Präsidium und damit dem höchsten Gremium des Verbandes an. Er ist Träger der Verbandsehrennadel in Gold, der DFB-Verdienstnadel und der BLSV-Ehrennadel in Gold. Der Freistaat Bayern würdigte seine besonderen Verdienste im Sport 2012 mit der Ehrenamtsmedaille. Im vergangenen Oktober erhielt Karl zudem in Nürnberg das Bundesverdienstkreuz am Bande.
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