Bilanz bei Jagdgenossenschaft Kürmreuth-Hannesreuth
Beim Rehwild keine Probleme

Sie stellen die neue Führung der Jagdgenossenschaft Kürmreuth-Hannesreuth (von links, sitzend): Albert Kohler, Rudi Hagerer, Herbert Kopp sowie (stehend, von links) Hans Koch, Fritz Pirkl, Hans Kohler, Karl-Heinz Seitz, Markus Arnold, Fritz Kolb und Thomas Kogelbauer. Bild: wku
"Wegen der Witterung war es kein so gutes Jahr", stellte Jagdpächter Georg Saloga in der Hauptversammlung der Jagdgenossenschaft Kürmreuth-Hannesreuth fest. 14 Stück Rotwild standen auf dem Abschussplan, jedoch wurden nur sieben erlegt. Beim Rehwild gab es keine Probleme. Ferner waren fünf Füchse, ein Dachs und 24 Wildschweine zu verzeichnen, so Saloga.

An der Grenze

"Zum allerersten Mal fand unser neues digitales Jagdkataster Verwendung" , erklärte Vorsitzender Herbert Kopp. Wegen der Dorfabrundung hätten sich die Flächen verändert. Mit dem Wegebau habe man sich zuletzt wegen des Baus der Windräder etwas zurückgehalten. Heuer sollen der Weg bei den "Hinter Birken" verbreitert und die Sträucher entfernt werden. Kopp gab bekannt, dass es in der Gaißacher Jagdgenossenschaft neue Jagdpächter gibt. Daher soll eine Begehung bei Lunkenreuth erfolgen, damit die Grenze zum Kürmreuther Jagdgebiet allen bekannt ist.

Die Verwendung des Kürmreuther Jagdschillings wurde gehandhabt wie im Vorjahr: Sieben Euro je Hektar werden an die Jagdgenossen ausbezahlt. Der Rest bleibt in der Kasse und wird für notwendige Maßnahmen verwendet. Außerdem möchte sich die Genossenschaft am Kauf des Kürmreuther Defibrillators beteiligen. Vorsitzender Kopp schlug vor, dass die Spende dieselbe Höhe haben soll wie die der Barfußtramps. Die Anwesenden waren damit einverstanden, daher werden 200 Euro an die FFW Kürmreuth überwiesen.

Die Pacht der Hannesreuther Jagdgenossen wird in eine separate Ortskasse überwiesen. Dort wird eine Dorfversammlung einberufen, die über die Verwendung entscheidet.

Bürgermeister Hans Koch sprach den Betrag von 5000 Euro an, den der Haushaltsplan jedes Jahr für die Jagdgenossenschaften vorsieht. Dieses Geld sei 2014 von keiner der vier Genossenschaften abgefragt worden. Daher hielten es Koch und Kopp für sinnvoll, mit den vier Vorsitzenden eine einheitliche Regelung zu besprechen. Für den Gemeindewald in Kürmreuth soll ein Waldwirtschaftsplan erstellt werden. Koch plädierte dafür, den Gaißbach zu verlegen, da dieser oft überlaufe. Die Gemeinde startete eine Umfrage, ob dies von den Kürmreuthern gewünscht wird. Das Ergebnis liege noch nicht vor.

Neu für Hannesreuth

Bei den Wahlen änderte sich einiges: Vorsitzender wurde wieder Herbert Kopp. Als neuer stellvertretender Vorsitzender vertritt Albert Kohler Hannesreuth. Beisitzer sind Fritz Pirkl, Hans Kohler, Karl-Heinz Seitz und Rudi Hagerer. Schriftführer bleibt Markus Arnold, Kassier Thomas Kogelbauer. Fritz Kolb und Siegfried Regn sind Kassenprüfer.
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