Bilanz und Ausblick von Bürgermeister Hermann Ach

Bürgermeister Hermann Ach zieht fünf Wochen nach Öffnung der Brücke eine positive Bilanz: "Viele Bürger aus dem Raum Moosbach, aber auch speziell aus Burgtreswitz finden den vorgenommenen Brückenbau mit den Jahrzehnte geforderten und nun vorgenommenen Lückenschluss des Geh- und Radweges bis in den Ort von Burgtreswitz für gut gelungen."

Allerdings gebe es einige Verbesserungsvorschläge. Dies betreffe zum Beispiel die Einsehbarkeit des neuen Kreuzungsbereichs Untere Pfreimdstraße/Dorfstraße oder die Errichtung eines Buswartehäuschens. Manche wünschen sich eine Beleuchtung der Brücke oder einer Verkehrsberuhigung durch den Einbau von Querungshilfen sowie die Reparatur von Straßen oder verstärkte Geschwindigkeitskontrollen.

Es gibt laut Ach noch keine belastbaren Erhebungen zu den Veränderungen der Verkehrsbelastung. Dies wäre nach Meinung des Bürgermeisters auch noch verfrüht, da viele Autofahrer die neue Brücke und damit die Ortsdurchfahrt erst einmal ausprobieren möchten und hierfür einen Umweg in Kauf nehmen würden.

Im Bereich der neuen Brücke dürfe der Markt Moosbach bisher keine Geschwindigkeitskontrollen durchführen, da hierfür noch die Genehmigung des Polizeipräsidiums fehle. Um die Fahrzeugführer auf die Einhaltung der Geschwindigkeit hinzuweisen, wurde in Zusammenarbeit mit der Polizei ein Temposys-Gerät aufgestellt. Zur Errichtung von möglichen Fahrbahnteilern habe es immer wieder Gespräche vor Ort gegeben. Auf der Suche nach Lösungen hinsichtlich der Bauart und der günstigsten Örtlichkeit würden Gespräche mit dem Staatlichen Bauamt stattfinden. Eine Reduzierung der Geschwindigkeit in der Ortschaft auf 30km/h sei bereits mehrfach bei der zuständigen Straßenverkehrsbehörde beantragt und regelmäßig aufgrund der Verkehrsbedeutung und -funktion als Kreisstraße abgelehnt worden.

Nach der jetzigen Beschilderungssituation gelte noch die Beschränkung von 12 Tonnen. Ach: "Aufgrund der damaligen, in der Dorfversammlung zum Brückenbau von Altlandrat Simon Wittmann zugesagten Aufrechterhaltung der 12-Tonnen-Beschränkung auch nach dem Bau der Brücke gehe ich davon aus, dass diese Zusage auch unter dem neuen Landrat Andreas Meier weiterhin Gültigkeit besitzt."

Zum Thema Beleuchtung der Bushaltestelle vor der Bäckerei Held erklärt der Gemeindechef: "Aufgrund des neu entstandenen Kreuzungsbereiches wäre die Aufrüstung der vorhandenen Straßenlampe hinsichtlich hellerer Ausleuchtung mittels LED-Technik denkbar, sofern dies erforderlich sein sollte." Die Forderung nach einer Beleuchtung der Brücke beziehungsweise des sich darauf befindlichen Geh- und Radweges habe der Gemeinderat in seiner letzten Sitzung abgelehnt. (ck)
Weitere Beiträge zu den Themen: November 2015 (9610)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.