Bilderreise durch den Naturpark

Gute Unterhaltung und gute Laune waren beim Hutzaabend des Oberpfälzer Waldvereins in den "Flosser Stub'n" angesagt.

Floß. (le) Vorsitzender Harald Meierhöfer präsentierte ein Abendprogramm mit vielen Überraschungen. Organisation und Moderation lagen in seinen Händen. Ehefrau Birgit unterstützte ihn bestens.

Die Anwesenheit der Bürgermeister Günter Stich, Oliver Mutterer und Rita Rosner sowie von Ehrenmitglied Fred Lehner und Herbert und Marianne Silny vom Campingverein Plößberg wertete Meierhöfer als Zeichen der Verbundenheit. Die "Flosser Bazis" Günter Drechsler (Akkordeon) und Lothar Kandler (Gitarre) sorgten von Beginn an für Stimmung.

Meierhöfer hatte eine Bilderschau über den 1975 gegründeten "Naturpark Nördlicher Oberpfälzer Wald" vorbereitet. Das Motto "Aus der Region - für die Region" komme gut an. Die Aussagen der drei Vorsitzenden, Landrat Andreas Meier (Neustadt), Landrat Wolfgang Lippert (Tirschenreuth) und Oberbürgermeister Kurt Seggewiß (Weiden), das Kapital einer intakten und unverbrauchten Landschaft als wichtiges kulturelles Erbe zu erhalten und als Naherholungsgebiet zu vermitteln, finden auch beim Oberpfälzer Waldverein Unterstützung. Die mit 40 Prozent bewaldete Region führte auch zum Maskottchen, der "Butzlkouh".

Land und Leute

In diesem Zusammenhang begrüßte Meierhöfer die Initiativen der Touristiker am Grenzkamm und die Innovationsallianz, in die auch der Markt Floß mit eingebunden sei. Die Einrichtung zweisprachiger Tourist-Infopoints sei zukunftsweisend. Wenn an einem gemeinsamen Reiseführer gearbeitet werde, biete der Markt Floß hervorragendes Bildmaterial, das Meierhöfer vorstellte. Darunter sind der Haselstein, Ortsansichten, die Bachgasse, das Bürgerfest, die historische Landwehr, die Gollwitzer-Kapelle, die Synagoge mit Judenfriedhof, das Alte Pflegschloss, die neue Marktplatzanlage, der Doost, die Raststation und der Bocklradweg.

Immer wieder überraschte Meierhöfer mit sehenswerten Fotos, als er die Höhepunkte des Naturparks und die Naturerlebnispfade vorstellte. Dazu gehörte das Gebiet rund um den Rußweiher, der Wandererlebnispfad in Eschenbach, der Naturerlebniswald "Bunte Vielfalt" und der Flosser Kreislehrgarten. Über die Ortsgrenzen hinweg zeigte der Hobbyfotograf beeindruckende Ansichten wie das Lerautal und das Waldnaabtal.

Wunder der Natur

Der Film über den Naturpark zeigte einen Ausflug in den Oberpfälzer Wald. Mit einem Zitat von John Henning "Wer die Natur berührt, berührt Wunder. Wer ein Wunder sucht, hat noch nie die Natur entdeckt " rundete Meierhöfer seine mit Beifall aufgenommene Präsentation ab.

Der musikalische Teil begann mit Klängen von Günther Meierhöfer, der mit seinem Akkordeon die Besucher zum Singen und Schunkeln animierte. Als besonderes Schmankerl stellte sich das Gesangsduo Angela und Lothar Kandler (Gitarre) vor, wobei das Wirthauslied "Am Land is Sonntagsrouh" sehr gut passte.

Schauspielerische Qualitäten präsentierten Christiane Wittmann als Ida und Sieglinde Sommer als Toni. Die beiden hatten mit dem Sketch "Urlaub in Bibione" die Lacher auf ihrer Seite. Karl Weiß (Ziehharmonika) und Patrik Bodensteiner (Tuba) traten erstmals als "Bieheislmusi" auf. Virtuose Klänge brachte Bodensteiner auf seiner Zither zu Gehör.
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