Billiger als erwartet

Und die Kosten? Der Förderbescheid des bayerischen Finanz- und Heimatministeriums, den Bürgermeisterin Carmen Pepiuk am 13. Oktober in Nürnberg aus der Hand von Minister Markus Söder entgegennahm, sieht laut Manfred Gebhardt vom Planungsbüro IK-T einen Landeszuschuss in Höhe von 90 Prozent der "Wirtschaftlichkeitslücke" vor. Diese Lücke beschreibt die Differenz zwischen Ausbaukosten für die Breitbanderschließung und die Einnahmen des Telekommunikationsunternehmens über die ersten sieben Jahre der Nutzung.

Diese "Wirtschaftlichkeitslücke" werde nach den Berechnungen der Telekom etwa 343 000 Euro betragen, und damit deutlich weniger als von der Gemeinde ursprünglich erwartet. Der ehemalige Staatskonzern hatte als einziges Unternehmen ein Angebot im Ausschreibungsverfahren abgegeben.

"Das bedeutet, dass die Gemeinde Trabitz für den gesamten Netzausbau lediglich rund 34 300 Euro als Eigenanteil tragen muss." Nicht unerwähnt ließ Manfred Gebhardt aber auch, dass die Telefonkunden in der Gemeinde im Zusammenhang mit der Umstellung auf "VoIP"-Technik (siehe Hauptartikel) neue internettelefoniegeeignete Router kaufen oder mieten müssen. (bjp)
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