Bis auch der Kopf brummt

Der Bienenhof Aschach in seinem Element: Interessiert verfolgen die aus ganz Bayern angereisten Jungimker die Ausführungen von Bezirksvorsitzendem Richard Schecklmann (Zweiter von links) am lebenden, aber noch nicht allzu munteren Bienen-Objekt. Bild: sche

Der Bienenhof Aschach wurde 1973 als erste verbandseigene Imkerschule in Bayern eröffnet. Bekannt ist er inzwischen auch als Ausflugslokal. Doch nun waren die Kernkompetenzen gefragt: Jugendliche aus vier Schulen und einem Imkerverein wetteiferten um einen Landestitel.

(sche) Sie waren einem Aufruf des Landesverbands zur Teilnahme am nationalen Jungimker-Wettbewerb in Ludwigshafen gefolgt und mussten den bayerischen Starter ermitteln. Unter der Aufsicht von Alexander Titz, Obmann für den Nachwuchs, die Aus- und Weiterbildung im Landesverband, traten fünf Teams mit je drei Jugendlichen im Alter zwischen 12 und 16 Jahren samt einem Betreuer gegeneinander an.

In einem schriftlichen Test war das nötige theoretische Grundwissen über Honigbienen und zur Imkerei gefragt. Dabei wurden auch die Fachgebiete Pflanzenkunde, Biologie und Anatomie der Bienen, Honigkunde, Bienenkrankheiten und Imkerei-Geräte abgefragt. Letztendlich kristallierten sich die Teilnehmer vom Robert-Schuhmann-Gymnasium aus Cham mit 14 Punkten als Sieger heraus. Sie werden den Imker-Landesverband vom 1. bis 3. Mai in Ludwigshafen beim nationalen Wettbewerb des Deutschen Imkerbunds, vertreten.

Die weiteren Plätze nahmen das Maristengymnasium Fürstenzell (12 Punkte), der Imkerverein Oberer Ehegrund (11), die Oskar-Sembach-Realschule Lauf (8) und das Gynasium Wendelstein (7) ein.

Derzeit werden 101 Schulen vom Landesverband betreut. Dieses Programm wird unter anderem vom Landwirtschaftsministerium mit 300 Euro jährlich pro Schulklasse unterstützt. Für den Bezirksvorsitzenden der Imker und Hausherrn des Bienenhofs Aschach, Richard Schecklmann, wurde mit diesem Programm, dem sich inzwischen auch Schulen aus dem Landkreis angeschlossen haben, eine solide Basis für die Nachwuchsarbeit geschaffen. Er könne derzeit einen "erfreulichen Netto-Zuwachs" bei den Oberpfälzer Imkern verzeichnen.
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