Bis aus Forchheim zum BMW-Treffen
Hintergrund

Sulzbach-Rosenberg. (gfr) Mit kritischem Blick inspizierten die Juroren Gavel Hyazinth sowie Marco und Walter Pronath Show-Cars, Oldtimer und die große Masse der Alltagsautos beim BMW-Treffen auf der Lohe. Sie achteten auf den Originalzustand der Fahrzeuge, optische Verbesserungen an der Karosserie oder Kunstgriffe am Motor.

Chromblitzende oder mattschwarze Felgen ließen Liebhaber ins Schwärmen geraten. Dahinter dürften Riesen-Bremsscheiben verbaut sein, denn mit den serienmäßigen Bremsklötzen wäre bei manchem Boliden Beschleunigung und Anhalteweg nicht in Einklang zu bringen.

Ein Schmuckstück des Treffens war der M4 des Präsidenten des BMW-Clubs Deutschland. Baer- BMW lässt seine Repräsentanten nicht mit Alltagsautos auf die Straße. Goldmetallic lackiert stand der Kraftprotz auf vier superbreiten Schlappen, die an die Bereifung eines Formel-1-Renners erinnern. Tempo 350 wären schon möglich, aber vorsorglich beschränkt BMW die Höchstgeschwindigkeit auf knapp über 300 Stundenkilometer.

Pokale verlieh der BMW-Club Oberpfalz für die schönsten und effektvollsten Fahrzeuge. Die Oldtimerwertung gewann Hans Paulus aus Obersdorf mit seinem Gogomobil, das aus seinen 250 cm³-Motor gerade einmal 13 PS herausholt. Akrobat muss Paulus auch sein, denn mit gut 190 Zentimetern Körpergröße in ein Gogo ein- und vor allem wieder auszusteigen, da gehört Geschick dazu. Die Clubwertung ging an den BMW-Club Bayreuth mit neun gemeldeten Fahrzeugen. Aus Forchheim kam Tobias Aechter und gewann den Preis für die weiteste Anfahrt. Als schönstes Alltagsauto wurde der BMW Alpina von Bert Deml, Roth, prämiert, und in der Show-Car-Wertung siegte Dennis Watzka aus Neustadt/Waldnaab mit seinem BMW M 3.

Eine Null zu viel bei der PS-Zahl

Sulzbach-Rosenberg. PS-stark sind sie alle, die Fahrzeuge der stolzen Teilnehmer des BMW-Treffens. Was in unserer gestrigen Ausgabe in der Bildunterschrift über den Kraftprotz von Walter Pronath zu lesen stand, war aber entschieden zu viel. Eine überzählige Null hatte sich eingeschlichen; richtig muss es natürlich "1000-PS-Bolide" heißen.

Polizeibericht Nach Vorfahrtsfehler am Abschlepphaken

Sulzbach-Rosenberg. (gw) Keine Verletzten, aber rund 10 000 Euro Schaden brachte am Sonntagnachmittag gegen 17 Uhr ein Zusammenstoß unweit des Dultplatzes. Zu dieser Zeit wollte ein 83-jähriger Rentner aus dem Landkreis Amberg-Sulzbach mit seinem Opel-Astra von der St.-Anna-Straße in die Rosenberger Straße einbiegen. Dabei missachtete er die Vorfahrt einer 46-jährigen Sulzbach-Rosenbergerin, die mit ihrem Fünfer-BMW in Richtung Innenstadt unterwegs war.

Nach der Karambolage stand der Opel mit gebrochener Vorderachse da und musste abgeschleppt werden. Der BMW war noch fahrbereit. Die erwähnte Schadenssumme dürften sich die beiden Wagen ungefähr je zur Hälfte teilen, wenn die Schätzungen der Polizei zutreffen.
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