Bis zu 50 Prozent Bezuschussung erwartet
Grünes Licht für Straßenausbau

Der Ausbau der Oberen Zinkenbaumstraße kann beginnen. Der Stadtrat gab der Verwaltung grünes Licht, die erforderlichen Mittel von 1,6 Millionen Euro im Haushalt 2015 bereitzustellen. Im Mai dieses Jahres hatte Diplomingenieur Hannes Oberndorfer dem Gremium die Planungen zum Ausbau des 576 Meter langen Straßenzuges vorgestellt. Zusätzlich informierte er die Kommunalpolitiker am 7. Juli anlässlich einer Ortsbegehung über die anstehende Maßnahme.

In der Novembersitzung berichtete Bürgermeister Peter Lehr über die kürzliche Anliegerversammlung, bei der die Hausbesitzer über eventuelle "Wünsche im Zusammenhang mit der Ausbauplanung" befragt wurden. Er gab bekannt, dass der Antrag auf Förderung über das Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (GVFG) nahezu vollständig bei der Regierung der Oberpfalz vorgelegt wurde. Über die Höhe der Förderung könne jedoch noch keine Aussage getroffen werden. Lehr sprach jedoch von Erfahrungswerten, wonach derartige Baumaßnahmen mit 50 Prozent der förderfähigen Kosten bezuschusst werden.

Mit einer Übersicht über die Kosten der Baumaßnahme wandte sich Stefan Ertl an die Stadträte. Er ging von einer Fahrbahnbreite von sechs Meter, einem einseitigen Gehweg von 324 Meter und einem beidseitigen Gehweg von 252 Meter (im westlichen Teil der Straße) aus. Die Gehwege erhalten ein Betonpflaster. Die anfallenden Kosten für den Straßenbau, einschließlich der Technik für künftige Glasfaseranschlüsse der Anlieger, bezifferte er mit 1,032 Millionen Euro. Für die Erneuerung des Abwasserkanals einschließlich Schächten und Anschlussleitungen sind Aufwendungen von 316 000 Euro zu erwarten. Die Aufwendungen für die Wasserversorgung veranschlagte er mit 276 000 Euro. Ertl bemängelte, dass die "bisherige Linienführung von Wasser und Kanal zum Teil überkreuz verläuft".

Auf Nachfrage erklärte er, dass zur Zeit wenig Interesse an einer Versorgung mit Gas besteht. Für das Bayernwerk seien daher vorbereitende Maßnahmen "noch uninteressant". "Wie bei allen Straßenbaumaßnahmen der vergangenen Jahre werden alle Leitungen, außer Wasser und Kanal, in den gepflasterten Gehwegen verlegt", versicherte der Bürgermeister. Dadurch könne die Straße bei eventuellen künftigen Anschlussarbeiten geschont werden.
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