Bischof Dr. Rudolf Voderholzer beim Jubiläums-Pfingstritt - Details besprochen
Gespann statt Pferderücken

Die Kemnather Delegation stimmte in Regensburg das Programm des Jubiläums-Pfingstritts ab (von links): der bischöfliche Kaplan Michael Dreßel, 2. Vorsitzender Robert Zimmermann (hinten, Haflingerzüchter), Pfarrer Andreas Chalil, Kirchenpfleger Anton Gebert und Vorsitzender Lorenz Gebert von den Haflingerzüchtern. Bild: hfz
Kemnath am Buchberg. Die Vorbereitungen zum 50. Jubiläums-Pfingstritt am Buchberg am Pfingstmontag laufen bei den Haflingerzüchtern und Pferdefreunden sowie bei der Pfarrei St. Margareta auf Hochtouren. So machte sich eine Delegation der "Haflinger" mit Vorsitzendem Lorenz Gebert (Pirk) und zweiten Vorsitzenden Robert Zimmermann (Schwarzhofen) zusammen mit den Vertretern der Pfarrei - Pfarrer Andreas Chalil und Kirchenpfleger Anton Gebert - auf nach Regensburg zum bischöflichen Sekretariat, um mit dem bischöflichen Kaplan Michael Dreßel die Details und Vorgaben für den Pastoralbesuch von Bischof Dr. Rudolf Voderholzer abzusprechen und zu koordinieren.

Am Pfingstmontag um 8 Uhr wird der Bischof mit seiner Abordnung im Pfarrhof eintreffen und dort von den Vertretern der "Haflinger", der Pfarrei und der Stadt Schnaittenbach empfangen. Punkt 9 Uhr startet er zusammen mit den Geistlichen und Ministranten auf dem Allerheiligstenwagen - gezogen vom Vierer-Gespann von Georg Hägler (Glaubendorf) - mit dem "Buchberg-Echo" sowie den Kreuz- und Standartenreitern zum traditionellen Pfingstritt. Während der gesamten Rittstrecke über Mertenberg bis zur St.-Sebastian-Kapelle werden vom Allerheiligstenwagen aus über Lautsprecher Wallfahrtslieder und Litaneigebete angestimmt und vorgebetet. Nach Ankunft am Festplatz am Kalvarienberg segnet der Bischof vom Segnungspodium aus die vorbeiziehenden Rösser, Gespanne und Reiter. Danach folgt am Freiluftaltar eine kurze Begrüßung für die bischöfliche Delegation. Im Anschluss beginnt der Festgottesdienst mit Festpredigt des Bischofs. Nach dem Gottesdienst sucht der Bischof gerne den persönlichen Kontakt zu den Gläubigen. Ein gemeinsames Mittagessen schließt sich an.

Beim Abschied bestätigte der Bischöfliche Kaplan Michael Dreßel der Kemnather Abordnung: "Unser Bischof freut sich sehr über die Einladung und auf seine Teilnahme an diesem Jubiläumsritt. Bloß auf einem Pferd möchte er nicht sitzen." Diesem Wunsch wurde natürlich entsprochen und der Allerheiligstenwagen aus Tännesberg organisiert. "Wenn auch noch der Frontsänger der "Kastelruther Spatzen" - und allseits bekannte Haflingerzüchter - Norbert Rier der Einladung Folge leisten sollte, sind wir wunschlos glücklich", so Vorsitzender Lorenz Gebert.
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