Bischofsgrün/Fichtelberg/Mehlmeisel.
Im Blickpunkt Ministerpräsidenten im Rampenlicht

Tourismusmanager Andreas Munder (rechts) dankte "Edmund Stoiber" alias Wolfgang Krebs für seinen Auftritt. Bild: gis
(gis) Nachdem er bereits hinter einem großen Tuch mit dem Bayernwappen "philosophiert" hatte, tritt er ins Rampenlicht, "Ex-Bayern-Chef Edmund Stoiber". Elegant-charmant in dunklem Anzug, begrüßt er im Bischofsgrüner Kurhaus die "Ochsenkopfler, die einst wegen der Gebietsreform herübergemachten Oberpfälzer, und die "Mehlwürmer" - äh, -meiseler -, und war damit auch schon mittendrin in den Verdrehungen, Verwechslungen und Wortspielereien, so wie sie wohl nur der bekannte Kabarettist Wolfgang Krebs zustande bringt.

Horst Seehofer parodierte er ebenso treffend wie einen dichtenden Beckstein, die Kanzlerin und den Söder. Krebs schlüpfte in die Rolle von Möchtegern-Schlagersänger Meggi Montana, wurde zum ständig ins Fettnäpfchen tretenden Vereinsvorstand "Schorsch" und - im feschen Dirndl - zur "Frauenbeauftragten Waldemarie", wobei der Künstler zwischendrin immer wieder einen Bezug zur Region herstellte.

Tourismusmanager Andreas Munder, überaus zufrieden mit dem stattlichen Besuch (es waren 250 Gäste da), bedankte sich herzlich für die amüsanten Stunden in der Reihe der Kabaretttage der Ochsenkopfregion. Das Publikum applaudierte begeistert, wofür es noch mit einer Zugabe, einem Anruf(nicht-)beantworter, belohnt wurde.
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