Bisher klares Plus für die Gästeteams - Am Wochenende zwei Derbys und ein Hammerspiel im ...
Reisende Bezirksligisten im Vorteil

Weiden. (dö) Hoch her geht es in der fünften Runde der Bezirksliga Nord. Ein Spitzenspiel und zwei Derbys stehen im Blickpunkt. Stand der vierte Durchgang mit sechs Auswärtssiegen ganz im Zeichen der Gäste, so sollte sich dieses Mal die Bilanz der Heimmannschaften etwas verbessern. Die fällt nämlich mit erst 11 Erfolgen bei 5 Unentschieden und 15 Gästeerfolgen eher mager aus. Bisher zogen auch die Angreifer kräftig vom Leder, davon zeugen knapp 4 Treffer pro Partie.

Die Hammerpartie steigt bei der Regionalliga-Reserve des FC Amberg (2./12), wenn der punktgleiche Tabellendritte SV Schwarzhofen bestätigen will, dass er es dieses Jahr ernst meint mit seinen Führungsansprüchen. Einer der beiden bisherigen Topteams fällt auf jeden Fall etwas zurück, vielleicht sogar alle zwei, wenn sie unentschieden spielen. Denn der Dritte im Bunde, die DJK Ensdorf (1./12) will sich den fünften Sieg in Folge nicht streitig machen lassen. Der gastierende SV Kulmain (13./1) wird mit nur einem Ziel ins Vilstal reisen, nämlich mit aller Macht die Niederlage in Grenzen zu halten. Wenn der sieglose SV versucht mitzuspielen, erlebt er sein blaues Wunder.

Derbyzeit ist angesagt in Pfreimd und in Kemnath. An der Naab kreuzt mit dem 1. FC Schwarzenfeld der Dauerweggefährte auf. 1:1 endeten letztes Jahr beide Duelle, noch ein Jahr davor spielten beide Teams in Pfreimd 0:0, Schwarzenfeld siegte auf eigenem Platz 3:1. Mit einem erneuten Remis wären die Gastgeber bestimmt unzufrieden, sind sie doch endlich auf den ersten Saisonsieg aus. Mal sehen, ob die Gäste ihren Zick-Zack-Kurs fortsetzen, der vom 7:0-Sieg bis zur 1:6-Niederlage reicht.

In der ehemaligen Kreisstadt Kemnath wird ein besonders Spiel angepfiffen, wenn der freche Aufsteiger auf die bisher nicht in die Gänge gekommene und frustrierte Sportvereinigung Grafenwöhr (15./1) trifft. 0:7 endete der letzte Heimauftritt des SVSW, der in den anderen Begegnungen aber schon drei mal voll gepunktet hat. Die Gäste lechzen nach dem ersten Saisonsieg, der vorletzte Platz ist kein Pflaster für den Vizemeister.

Der TSV Detag Wernberg (14./1) hat sich die Rückkehr in die Bezirksliga bestimmt auch etwas anders vorgestellt. Mit dem Aufsteigerkollegen SV Freudenberg (8./6) wartet ein Gastgeber, der mit 10:10 ein kurioses Torkonto aufweist und bereits ein Heimspiel vergeigt hat. Da sehen die Wernberger ihre Chance, endlich voll zu punkten. Dieses erste Erfolgserlebnis hat die SpVgg Vohenstrauß (11./3) schon hinter sich, es gelang in Freudenberg. Vor allem das 0:1 zuletzt gegen die Kemnather wurmt der Mannschaft um Trainer Rainer Summerer. Wenn ausgerechnet bei Absteiger FV Vilseck (5./7) der zweite Dreier folgen soll, muss schon alles gelingen und der Gastgeber auftreten wie beim 0:3 gegen Katzdorf. Diese Katzdorfer haben sich vom Negativstart erholt und zwei Siege nachgeschoben. Nummer drei ist am Samstag bei Schlusslicht SC Luhe-Wildenau geplant. Tor und punktlos stehen die Gastgeber am Tabellenende und hoffen, dass die Durchhalteparolen mit dem ersten Punktgewinn belohnt werden.

Samstag, 18 Uhr: SC Luhe-Wildenau - SC Katzdorf

Sonntag, 15 Uhr: SV Sorghof - SV Hahnbach SVSW Kemnath - SV Grafenwöhr SV Freudenberg - Detag Wernberg DJK Ensdorf - SV Kulmain FC Amberg II - SV Schwarzhofen SpVgg Pfreimd - 1. FC Schwarzenfeld FV Vilseck - SpVgg Vohenstrauß
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