Bittere 1:3-Heimniederlage gegen SV Hahnbach
Grafenwöhr immer tiefer in der Krise

Für SV-Interimstrainer Roland Schreglmann ist nach der 1:2-Niederlage gegen den SV Hahnbach guter Rat teuer. Bild: af
SV Grafenwöhr: Pautsch, König, Träger, Wächter, D. Dobmann (46. Oheim), Weiß, Renner, Weißel, Schönberger (67. A. Dobmann), Kraus, Schmidt (14. Kasseckert)

SV Hahnbach: Wismet, Geilersdörfer, Meyer, Seifert, Brewitzer, Rösch, Plach (87. Reichert), Freisinger, Geilersdörfer, Schuppe (46. Bauer), Pilhofer (71. Brewitzer)

Tore: 1:0 (14.) Johannes Renner, 1:1 (38.) Manuel Plach, 1:2/1:3 (42./67.) Sven Pilhofer - SR: Tobias Späth (Furth) - Zuschauer: 90

(otr) Die Lage wird für die Sportvereinigung Grafenwöhr immer bedrohlicher. Nach der 1:3-Heimniederlage gegen den Mitkonkurrenten SV Hahnbach bleiben die Grafenwöhrer in der Abstiegszone hängen und haben bereits vier Punkte Rückstand auf einen Nichtabstiegsrang.

Anders der Gast aus Hahnbach, bei dem der Trainerwechsel während der Woche offensichtlich neue Kräfte freigesetzt hat. Allerdings wird dessen Freude dadurch getrübt, dass Sven Pilhofer vier Minuten nach seinem Treffer zur 3:1-Führung mit einer schweren Knieverletzung ausscheiden musste und zunächst einmal wohl ausfallen wird.

Grafenwöhr erwischte einen Auftakt nach Maß und ging nach 14 Minuten im Anschluss an eine Ecke in Führung. Aus dem Gewühl heraus stocherte Johannes Renner den Ball über die Linie. Bis auf einen nicht ungefährlichen Kopfball war in der Folgezeit von den Gastgebern aber nichts zu sehen. Das 1:1 erzielte Manuel Plach mit dem Rücken zum Tor aus der Drehung heraus. Sven Pilhofer legte nur vier Minuten später nach. Er schob am langen Pfosten stehend den Ball zur 2:1-Pausenführung ins Tor.

Nach einer insgesamt recht zerfahrenen ersten Hälfte übernahmen die Gäste nach dem Seitenwechsel die Initiative und hätten bei konsequenterer Chancenverwertung noch höher gewinnen können. So gelang Sven Pilhofer nur noch das 3:1. Gegen eine sehr hoch stehende Grafenwöhrer Abwehr nahm er ein Zuspiel auf, lief alleine auf den heimischen Torhüter zu und machte dann abgezockt das 3:1. Schwer zu glauben, dass die Sportvereinigung in dieser Verfassung am kommenden Wochenende beim Tabellenführer in Amberg etwas holen kann.
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