Bizteam Systemhaus GmbH in Altenstadt informiert über Weichenstellungen in der ...
Kein Wildwuchs bei Systemen mehr

Altenstadt/WN. (sbü) Noch ist es nicht ganz so weit, aber verfügbar sind die Systeme schon heute. Sie nennen sich Cloud-Dienste, stammen von Microsoft und sollen eines Tages das traditionelle Office-Programm ablösen. Doch Betriebe können sich bereits überlegen, ob sie umstellen. Die Bizteam Systemhaus GmbH in Altenstadt zeigte jetzt die Vor-und Nachteile der neuen Technologie auf. Vieles wird sich ändern.

Office 365

Manche sprechen vom kleinen Silikon Valley in Altenstadt. Zu den dort zahlreich angesiedelten IT-Dienstleistern gehört seit 2007 das Bizteam. Geschäftsführer Anton Braun lädt viermal im Jahr zum Technologie-Frühstück ein. Wer die neuesten Trends der Informationstechnologie kennenlernen will, sollte diese Veranstaltungen nicht versäumen.

Diesmal standen die Microsoft-Cloud-Dienste und dabei insbesondere das Office 365 im Mittelpunkt. "Irgendwann wird nur noch Office 365 angeboten", prognostizierte Braun. Anders als bei traditionellen Office-Programmen erwirbt man dabei nicht einmalig ein Softwarepaket mit Lizenz, sondern arbeitet und speichert im Cloud-System. Bezahlt wird für jeden einzelnen Anwender nach Nutzungsdauer, also zum Beispiel im Tarif "Office 365 Business Essentials" monatlich 3,20 Euro.

Die Tarife reichen bei den umfangreichsten Anwendungen bis knapp unter 10 Euro monatlich. Es gebe auch Jahrespauschalen, erläutert Infrastrukturspezialist Dominik Schymura. Ein Unternehmen bezahlt für jeden Anwender nach Nutzungsdauer und -Art. Für Betriebe habe dies zahlreiche Vorteile. So gebe es zum Beispiel innerhalb eines einzigen Unternehmens nur ein einziges System und keinen "Wildwuchs zum Beispiel mit den verschiedensten Office-Versionen". Der Kunde entscheide, welchem Mitarbeiter welche Nutzungsart bereitgestellt wird. Außerdem entfielen Investitionen in Hardware. Nachteile sehen die Experten unter anderem noch in offenen Fragen der Datensicherheit sowie bei den verschlüsselten Verbindungen.

Vorgestellt wurde auch das Microsoft-Programm Azure. Es ermöglicht, zeitweise virtuelle Server zu mieten, zum Beispiel wenn vorübergehend eine Hochleistungs-Datenbank benötigt wird. Auch hier wird jeweils nach Benutzungsdauer abgerechnet. Gegenüber einem ähnlichen Angebot von Amazon gewährleiste Microsoft besser den deutschen Datenschutz, meinen die Experten.

Partner für Mittelstand

Braun möchte mit seinen Info-Veranstaltungen Kunden und die breite Öffentlichkeit auf wichtige Weichenstellungen der Informationstechnologie frühzeitig aufmerksam machen. Seine Firma will sich als Partner für Mittelständler um die komplette IT-Welt des Betriebes kümmern. Dass dies auch erfolgreich gelingt, zeigen die Auszeichnungen wie der IT-Innovationspreis der Initiative Mittelstand im Jahr 2014. (Hintergrund)
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