Blackout im zweiten Abschnitt

Auch TSV-Topscorer Alwin Prainer (links) fehlte in Heroldsberg der Wurfrhythmus. Prainer lag mit acht Punkten deutlich unter seinem Saisonschnitt (18,5 Punkte). Bild: par

Keine guten Zeiten für die Schwandorfer Basketballer. Gegen TuSpo Heroldsberg kassierten sie die dritte Pleite in Folge. Eigentlich spielten sie gut mit, in einem Viertel gelang aber fast kaum etwas.

Schwandorf. (par) Die Basketballer des TSV 1880 Schwandorf haben auch ihr zweites Rückrundenspiel in der Bayernliga verloren. Gegen den TuSpo Heroldsberg unterlag das Team von Trainer Christian Scharf mit 56:72 und kassierte damit die dritte Niederlage in Folge. In der Tabelle sind die Schwandorf weiterhin Fünfter. Für die Partie in Heroldsberg musste der TSV Schwandorf auf Kapitän Johannes Pflamminger und Aufbauspieler Stefan Münch verzichten. Dafür rutschte Jugendspieler Daniel Rapo in die Rotation, so dass der TSV mit zehn Spielern nach Mittelfranken reiste.

Viele Dreier der Gastgeber

Schwandorf fand gut in die Partie und konnte sich nach vier Minuten eine 8:3-Führung erkämpfen. Dann zeigte aber Heroldsberg, warum sie zu den diesjährigen Topmannschaften der Bayernliga Mitte zählen: Durch eine hohe Trefferquote von der "Dreierlinie" und eine aggressive Arbeit beim Offensivrebound starteten die Mittelfranken einen 25:6-Lauf und setzten sich Mitte des zweiten Viertels auf 28:14 ab.

Während Schwandorf den ersten Spielabschnitt noch ausgeglichen gestalten konnte (12:13), fanden die Gäste im zweiten Viertel (18:33) fast kein Mittel gegen das Offensivspiel von Heroldsberg. Zum Halbzeit führten die Mittelfranken folglich mit 46:30. Nach dem Seitenwechsel wollten die Schwandorfer nochmal eine Ausrufezeichen setzen und den Rückstand entscheidend reduzieren. Doch sowohl die Distanzschützen als auch die Centerspieler unter dem Korb hatten an diesem Abend nicht das nötige Glück beim Abschluss. Das dritte Viertel gewann der TSV Schwandorf knapp mit 14:13 und der Schlussabschnitt wurde mit 13:12 verloren.

"Drei ausgeglichene Viertel reichen auf diesem Niveau einfach nicht", resümierte TSV-Coach Scharf nach dem Spiel. "Die Dreier von Heroldsberg waren zwar gut rausgespielt, aber am meisten taten uns die vielen Offensivrebounds weh. Dadurch hatte Heroldsberg immer wieder zweite und dritte Wurfchancen", so Scharf.

Nun gegen den Vorletzten

Den aktuellen Negativtrend will Schwandorf am Sonntag, 25. Januar, um 17 Uhr in eigener Halle stoppen. Gegen den Vorletzten VSC Donauwörth soll der neunte Saisonsieg gefeiert werden. "Wir müssen jetzt aus diesem Loch raus. Das wird gegen Donauwörth zwar nicht leicht, aber wenn wir uns wieder auf unsere Stärken konzentrieren, sollte der erste Sieg in der Rückrunde klappen", gibt sich TSV-Center Alwin Prainer optimistisch.

TSV-Punkte: Lars Aßheuer (10 Punkte), Sebastian Fischer (8), Alwin Prainer (8), Andreas Schindwolf (6), Alexander Schneider (6), Vaidas Butkus (5), Tobias Ruhland (5)
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