Blau-Schwarzen wollen die Schwächephase des FC Tegernheim nutzen
Etzenricht braucht den Dreier

Etzenricht. (war) Das vorletzte Auswärtsspiel trägt der SV Etzenricht am Samstag, 9. Mai, um 15 Uhr auf der Anlage des FC Tegernheim aus. Die lange Zeit für den Bayernliga-Aufstieg gehandelten und vom Weidener Florian Schrepel (12 Saisontreffer) trainierten FC-ler haben sich in den letzten fünf Spielen aus dem Wettstreit um die beiden Spitzenplätze verabschiedet. Den Ausschlag gaben drei Niederlagen gegen die direkten Mitbewerber Burglengenfeld, Ruhmannsfelden und Neumarkt. Dazu kamen zwei aus FC-Perspektive nicht befriedigende 1:1 in Mitterteich und daheim gegen Vilseck.

Verletzungspech ist offensichtlich ein bedeutender Faktor dafür, dass die Schrepel-Elf die Bindung nach ganz oben verlor und bei der 50-Punkte-Marke haften blieb. Müller, Siegert, Eckart, Reisinger, Seiler fielen aus, die Rotsperre von Thies macht das halbe Dutzend Ausfälle voll. Ein breit angelegter und mit zwei Dutzend Landesliga-Spielern bestückter Kader stempelt den FC dennoch zum Favoriten gegen die Gäste aus dem Weidener Umland.

Im unteren Tabellenbereich wurde durch das Nachholspiel Waldkirchen gegen Schierling (1:1) während der Woche die Tabelle wieder gerade gerückt. Exakt diese beiden Teams sind die Gegner des SV Etzenricht an beiden noch anstehenden Spieltagen: Es geht also noch gegen die direkten Mitbewerber um den vor der Relegationszone liegenden Platz. Der Spannungsbogen bleibt also bis zum finalen Spieltag 34 erhalten.

SVE-Trainer Michael Rösch ordnet die Aufgabe in Tegernheim so ein: "Ich gehe davon aus, dass der FC zu Hause alles daran setzen wird, den Abwärtstrend zu stoppen. Mit Wazlawik, Ludwig und Schrepel verfügt Tegernheim über eine richtig gute Offensive. Wir benötigen noch einen Dreier, um den Klassenerhalt fix zu machen. Diesen wollen wir uns so schnell wie möglich holen. Wieso nicht in Tegernheim?"

Nicht zu dem Vorhaben beitragen können Klaus Herrmann (Rückenprobleme), Johannes Pötzl (Aufbautraining) und Thomas Schärtl (OP). Stephan Herrmann laboriert an einer Zerrung, sein Einsatz ist in Gefahr. Zurück kehrt Andreas Schimmerer.
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