Blick in die Chronik

Februar 1895 wurde der Darlehenskassen-Verein Roggenstein gegründet, am 19. Mai 1935 in "Spar- und Darlehenskasse Roggenstein" umbenannt. Eine weitere Änderung gab es am 29. Juni 1954. Nun hieß sie "Raiffeisenkasse Roggenstein e. GmbH". Am 10. Oktober 1963 kam die Verschmelzung der Raiffeisenkasse Roggenstein mit der Raiffeisenbank Waldthurn.

Geschäftsstellenleiter seit 1963 waren Josef Grundler, Regina Wolf, geborene Neuber, Eduard Schober, Gerhard Pohl. Seit 1985 ist Gerhard Pankotsch an der Spitze. Die Geschäftsstelle wurde bis 1963 bei den jeweiligen Rechnern geführt. Das Lagerhausgebäude befand sich im Garten der Familie Hermann (jetzt freier Garten am Stollensteig, schräg gegenüber des Feuerwehrhauses). Das erste Geschäftslokal der Raiffeisenbank wurde ab 1. Dezember 1963 von der Familie Mitlmeier im Anwesen 23 im Erdgeschoß angemietet. Seit 1. März 1969 befindet sich die Geschäftsstelle im Anwesen Nr. 24 bei der Familie Mitlmeier in der heutigen Muglhofer Straße 18.

Die Geschicke der Genossenschaft leiteten zu Beginn Bürgermeister und Ökonom Paul Bodensteiner in Roggenstein (Vorsitzender), Karl Reil, Ökonom in Zeßmannsrieth (Stellvertreter), Johann Großmann, Bauer in Lämersdorf, Georg Eiberweiser, Schreiner in Kaimling, und Christof Weig, Müller in Roggenstein. Rechner war Alois Brandl, Lehrer in Roggenstein.

Die ersten Aufsichtsratsmitglieder waren der Bauer Michael Reil, (Kaimling, Vorsitzender), der Schuhmacher Johann Mitlmeier (Roggenstein, Stellvertreter), der Bauer Adam Bojer (Zeßmannsrieth), der Schmied Josef Schmid, der Krämer Johann Moldan, Bauer Josef Schneeberger, Gütler Georg Axmann, der Müller Josef Zell (alle Roggenstein) und der Bauer Josef Baierl (Lämersdorf). (dob)
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