Blindgänger schlägt in Annabergkirche ein

Obwohl NSDAP-Kreisleitung und "Abschnittskampfkommandantur" in Amberg zunächst nicht bereit schienen, Sulzbach-Rosenberg kampflos preiszugeben, blieb die Stadt dann doch vor der Zerstörung verschont. Die letzten Soldaten waren zwischen dem Nachmittag des 21. und dem Morgen des 22. April abgezogen - Volkssturmleute, die die Panzersperren hätten halten sollen, hatten ihre Posten nicht mehr bezogen. Eine Hand voll SS-Leute hatte sich auf dem Annaberg verschanzt, um die Amerikaner bei Gallmünz zu beschießen. Als die US-Artillerie den Annaberg unter Feuer nahm, schlug eine Granate ein - der Blindgänger ist bis heute in der Außenmauer zu sehen. (bjp)
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