Blister- und Schulungszentrum mit Büroräumen in Planung
Weiterer Schub für Schug

Die Schug-Gruppe bleibt auf Expansionskurs. Das bisher Erreichte ist für Unternehmenschef Hubert Schug nur ein Zwischenziel. Als fünftes Standbein sei der Unternehmensbereich "Mediheld" in Vorbereitung, eine mobile Versorgungsakte im ländlichen Raum.

Mit der Reihe "Stadtrat und Wirtschaft" beschreitet das Gremium neue Wege. Dem Besuch des Schug-Zentrums in der Gossenstraße waren Besichtigungen bei Rogers-Curamic, Koppe und Card-Collection vorausgegangen. Hans-Jürgen Kurz, Geschäftsführer des Sanitätshauses, Andre Friedrich, Geschäftsführer von Schug Medical, und Evi Looshorn, Verantwortliche des Qualitätsmanagements und der Krankenkassenkommunikation, begleiteten die Besuchergruppe durch die Unternehmensbereiche.

20 mal 20 Meter groß

Looshorn stellte die Schug-Gruppe mit der Videopräsentation "Gestern-Heute-Morgen" vor. Sie erinnerte die Kommunalpolitiker an die Eröffnung der Apotheke Schug am Karlsplatz am 1. Juni 1999 und machte einen großen Sprung zum Heute mit vier Apotheken, drei Sanitätshäusern, der Gesellschaft für medizinische Produkte, der Schulungsgesellschaft und Schug Medical. In Vorbereitung sei ein weiterer, 20 mal 20 Meter großer Bau. Dieser werde ein Blister- und Schulungszentrum sowie zusätzliche Büroräume aufnehmen. Auf der Liste der weiteren Ziele der Schug-Gruppe hatte sie auch humanitäre Hilfe in Krisengebieten wie zum Beispiel den Ebola-Schutz.

Im Verwaltungszentrum räumte Kurz ein, dass es wegen der Expansion des Unternehmens bald eng werde. Schug Medical decke den täglichen Sprechstunden- und Praxisbedarf aller medizinischer Fachrichtungen ab. Dazu zählen auch Eigenproduktionen. Der Versandkatalog beinhalte aktuell 61 Artikel. Die 250 Fachschulungen für alle Themengebiete durch Schug-Medical-Service im vergangenen Jahr wertete der Geschäftsführer als Beweis für die große Bandbreite und Qualität des Unternehmens. Einschließlich der bundesweit verteilten Abverkaufsstellen verfüge die Schug-Gruppe über 128 Arbeitsplätze. Hinzu kämen elf Auszubildende. Angesichts der "existenziellen Bedeutung" des schnellen Internets für das Unternehmen freute sich Kurz über die Ankündigung von Bürgermeister Peter Lehr. Bis zum Herbst soll es soweit sein.

Unverzichtbare Helfer

In der großen Werk- und Lagerhalle waren die unverzichtbaren Helfer für behinderte Menschen am augenscheinlichsten. Für diese hält das Reha-Team Rollstühle, Elektromobile, Gehhilfen, Badehilfen und Liegesysteme bereit. Zudem gebe es spezielle Produkte für Sportler, Jugendliche und Kinder, erklärte Hubert Schug. Er sprach von Mitarbeitern, die aus Bulgarien, Italien, Kasachstan, Kroatien, Portugal, Rumänien, der Türkei und aus Ungarn stammen.

Vor einem gemeinsamen Imbiss dankte Bürgermeister Peter Lehr für den Einblick ins Gesundheitswesen und resümierte: "Was Hubert Schug in Eschenbach aufgebaut hat, ist große Klasse." Er würdigte auch dessen Beitrag zur Mitgestaltung des Stadtbildes am Karlsplatz. Mit der Übergabe Eschenbacher Künstlertassen wünschte er dem Unternehmen Schug weiterhin Glück und Erfolg.
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