Bloß der Frosch fehlt

Auch wenn die Mütze davonfliegt: Bremsen ist beim Sackhüpfen keine Option. Mit Spielen, Geschenken, Musik und guter Laune feierte die Knappnesia mit den Sulzbach-Rosenberger Kindern eine Rosenmontagsparty vor dem Rathaus. Schon die Zweijährigen erprobten sich als Feierbiest, räumten dann aber lange vor der großen und ungleich geräuschvolleren abendlichen Sause das Feld. Bilder: bmr (3)

"1,2,3 - DJ mach die Mucke an." Wenn dieses Motto aus Dutzenden Kinderkehlen über den Luitpoldplatz gellt, muss wieder Rosenmontag sein. Und die Knappnesia ist nicht weit.

Clowni Ingrid war zum Auftakt der Rosenmontagsparty der Faschingsgesellschaft der Chef-Animateur und brachte die jungen Maschkerer richtig in Stimmung. Der kleine Batman konnte sich dem Spektakel ebenso wenig entziehen wie Wickie, Pippi Langstrumpf oder der Nachwuchs-Arzt, der passend zur Grippewelle gleich einen Mundschutz trug.

Bloß nach einem Frosch suchte man vergebens, als das Fröschelied erklang. Da sprangen dann alle Kinder gemeinsam in die Bresche, denn begeistert hüpfen ist für einen jungen Narren überhaupt kein Problem. Musikalisch unterstützt mit dem Bob fahren und kreischend in die Kurve legen oder im Polonäse-Zug durch den Tunnel aus Erwachsenen dampfen natürlich auch nicht.

Zum Spiele-Dauerbrenner Wurstschnappen dröhnte "alles hat ein Ende, nur die Wurst hat zwei" aus den Boxen, doch diese Erkenntnis half nicht wirklich weiter, wenn sich das Wienerl vor dem Schnapper querlegte. Wer hier nicht glänzen konnte, dem blieben das Schokokuss- und das Brezen-Wettessen. Vorausgesetzt, er hatte einen stabilen Magen.

„1,2,3 – DJ mach die Mucke an.“ Wenn dieses Motto aus Dutzenden Kinderkehlen über den Luitpoldplatz gellt, muss wieder Rosenmontag sein. Und die Knappnesia ist nicht weit. Bilder von Bernd Müller und Philipp Rösel
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