Blumen, Kräuter, Zweige: Missionskreis bindet Kräuterbuschen
Bunt und duftend

Die Kasse klingelte an den Ständen des Missionskreises vor der Pfarrkirche (Bild) und im Haus St. Laurentius. Mit dem Erlös aus dem Verkauf von Kräuterbuschen zu Mariä Himmelfahrt werden Missionsstationen in Afrika unterstützt. Bild: rn
Zirka 500 Euro beträgt der Erlös, den die Mitarbeiterinnen des Missionskreises zum Festtag Mariä Himmelfahrt beim Verkauf von Kräuterbuschen erwirtschafteten. Es ist der Lohn für das zeitraubende Sammeln von Kräutern, Blumen und Zweigen sowie das fleißige Gestalten und Binden der Buschen.

Hof und Garage der Familie Wiedenhofer waren zwei Tage lang Treffpunkt für zehn freiwillige Helferinnen. Auch wenn Lidwina Wiedenhofer, seit Jahrzehnten Leiterin der engagierten Frauenrunde, aus gesundheitlichen Gründen nicht mitmachen konnte, so waren doch ihre inzwischen zu "Buschen-Fachkräften" aufgestiegenen Mitarbeiterinnen aus christlicher Nächstenliebe und zur Brauchtumspflege in die gemeinsame "Werkstatt" am Kalvarienberg geeilt.

Zahlreiche Freunde unterstützten die Arbeit des Missionskreises mit Blumen- und Kräuterspenden. Und so banden die Helferinnen unentwegt bunte, aromatisch duftende Buschen, die zu den Gottesdiensten am Freitag und Samstag in der Pfarrkirche und im Haus St. Laurentius den Gläubigen zum Kauf angeboten wurden.

Wie angekündigt, geht der Erlös der Aktion vor allem an die Missionsstationen von Schwester Ferera, die sich in Simbabwe aufopfernd der Aids-Waisen annehmen. "Auf unsere Hilfe wartet aber auch Schwester Gottharda Metzner von den Dillinger Dominikanerinnen", informiert Lidwina Wiedenhofer. Sie freut sich, dass mit dem Erlös der Kräuterbuschen-Aktion die Frachtkosten für fünf Hilfslieferungen gezahlt werden können.
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