Blumenschmuck dient als Willkommensgruß und bringt Menschen zusammen
Viel mehr als nur Dekoration

Zweiter Bürgermeister Karl Lorenz war einer der Rosenkavaliere, die den Teilnehmern am Blumenschmuckwettbewerb Dank sagten. Bild: rn
Mit Rosen und einer finanziellen Spritze für das Blumenjahr 2015 dankte die Stadt den Teilnehmern am Blumenschmuckwettbewerb. Bürgermeister Peter Lehr bescheinigte ihnen, durch ihr Engagement "botanische Schmuckkästchen" geschaffen zu haben.

Das Malzhaus war am Mittwochabend das Ziel vieler Garten- und Blumenfreunde. Zum Ende des Gartenjahres folgten sie der Einladung der Stadt und des Obst- und Gartenbauvereins. Anlass war die Abschlussveranstaltung des Blumenschmuckwettbewerbs. Vorsitzender Willi Trummer resümierte, dass die Beteiligung seit Jahren "bei zirka 60 Teilnehmern bleibt" und durchaus etwas höher sein könnte.

"Ein Jahr neigt sich dem Ende zu, in dem sich unsere Rußweiherstadt wieder einmal von ihrer besten Seite gezeigt hat", sagte Bürgermeister Peter Lehr. Er zählte Veranstaltungen auf, die viele Besucher in die Stadt gelockt haben. Er sei überzeugt, dass die Gäste ein Eschenbach kennen gelernt haben, "das sich in einem harmonischen, bunten und malerischen Erscheinungsbild präsentierte".

Monate im Streit

Dieser Eindruck sei vor allem durch zahlreiche Bepflanzungen in unterschiedlichster Form vermittelt worden, die von ihren Gestaltern viel Einsatz und Liebe erforderten. "Sie haben durch Ihr Engagement Fenster, Türen, Balkone oder auch Außenanlagen wunderschön gestaltet und damit zu dem positiven Gesamteindruck unserer Stadt beigetragen", sagte Lehr an die Garten- und Blumenfreunde gewandt.

Unter Hinweis auf die nächste Pflanzzeit trug er eine erheiternde Kurzgeschichte über den Streit der Frühlingsmonate vor. Dank sagte der Bürgermeister dem Obst- und Gartenbauverein, der durch seine Arbeit in vielerlei Hinsicht zum Allgemeinwohl beitrage, und den Frauen des städtischen Grünanlagenteams, die mit ihrem "Grünen Daumen" die Stadt immer wieder neu schmücken.

Als Rosenkavaliere wirkten an diesem Abend die Bürgermeister Peter Lehr, Karl Lorenz und Klaus Lehl sowie die Stadträte Hans Bscherer, Franz Fuchs und Peter Nasser. Außerdem erhielt jeder Teilnehmer am Blumenschmuckwettbewerb eine Zündholzschachtel mit der Aufschrift "Blumen sind das Lächeln der Erde - Eschenbach ist bunt, ich bin dabei" und ein Teelicht.

In dem Wettbewerb zur Stadtverschönerung durch Blumen und Grün sah Dieter Kies, der stellvertretende Vorsitzende des Stadtverbands, einen Anreiz zur individuellen Gestaltung von Gärten und Balkonen. Der Blumenschmuck am Haus sei viel mehr als nur hübsche Dekoration: "Die Beschäftigung mit Pflanzen fördert das Naturverständnis und regt die Fantasie an. Darüber hinaus vermittelt Grün auch zwischen den Menschen: Nachbarn finden durch das Gespräch über Pflanzen zueinander."

Bereitschaft sinkt

Blumengeschmückte Fenster seien ein Willkommensgruß an die Besucher. Beim Besichtigungsrundgang bemerkte Kies aber auch, "dass immer weniger Bürger ihre Hausfassaden mit Blumen schmücken.
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