Blumenwiese für die Bienen

Grober Schotter und eine Auffangrinne am Hang sollen künftig am Sommerleitenweg Verschmutzungen der Fahrbahn verhindern. Gleich dahinter ist ein nicht umgepflügter Ackerstreifen zu erkennen. Er ist Teil des landwirtschaftlich genutzten städtischen Grundes, der in eine Rasenfläche umgewandelt wird. Bild: rn

Die Fischhälterungen sind wieder mit Wasser gefüllt, die Wege gepflastert, Bäume und Sträucher gepflanzt: Die Arbeiten am Bauabschnitt III des "Erlebnisbandes Eschenbach-Aue" vor dem Rußweiher-Freibad sind abgeschlossen - fast. Nur noch zwei kleinere Aufgaben stehen an.

Wegen der "desolaten Straße" zwischen Rußweiher und SCE-Gelände sprach Landschaftsarchitekt Wolfgang Neidl bei der Besichtigungstour des Stadtrats von einem "schwierigen Bau". Mit dem Projekt sei vor allem eine Fuß- und Radwegverbindung zwischen dem im vergangenen Jahr fertiggestellten Parkplatz und dem Eingang zum Freibad geschaffen worden.

Für Fußgänger, die vom Parkplatz her kommen, wurde vor der Straße beim Freibad eine kleine Aufenthaltsfläche angelegt. Neidl sah darin eine Maßnahme, die der Sicherheit der Badegäste diene.

Wildrosen pflanzen

Von den bisherigen Stellplätzen östlich der Fischhälterungen ist nur noch ein Parkstreifen für etwa 17 Fahrzeuge erhalten geblieben. Die restliche Fläche wird den Vorgaben der Regierung nach der Natur zurückgegeben: Der Landschaftsarchitekt kündigte dazu die Anlage einer Blumenwiese und das Pflanzen von Wildrosen an. Dadurch werde eine Bienenwiese für die Imker geschaffen.

Eine Befestigung erhielt der Einmündungsbereich des Feldwegs vom Sommerleitenhang in den Sommerleitenweg. "Durch den Bau einer Auffangrinne wollen wir das Verschmutzungsproblem einigermaßen in den Griff bekommen", sagte Bürgermeister Peter Lehr. Er erinnerte an die erheblichen Erd- und Gesteinseinträge, die nach starken Regenfällen stets von der Straße entfernt werden mussten. Eine Rinne mit Ablaufrohr und grober Schotter sollen künftig Verunreinigungen der Fahrbahn verhindern.

Streifen bleibt frei

Gleich nebenan fiel ein Acker auf, bei dem ein Streifen entlang der Straße nicht umgepflügt ist. "Der Grund neben der Straße gehört bis zu einer Breite von acht Metern der Stadt", teilte Lehr mit.

Im Verlauf von Jahrzehnten sei die Fläche zunehmend bis zum ehemaligen Feldweg beziehungsweise der jetzigen Straße hin landwirtschaftlich genutzt worden. Der Pächter habe nun die Anweisung erhalten, einen zwei bis drei Meter breiten Streifen als Rasenfläche ungenutzt liegen zu lassen.
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