Böllerschießen

Böllerschützen nennt man Mitglieder von Vereinen, deren Vereinsziel es ist, die Tradition des Böllerschießens zu pflegen. Beim Abfeuern von Böllern wird unterschieden zwischen Handböllern, Standböllern und Kanonen. Handböller unterteilen sich in pistolenartige oder auch gewehrartige, welche dann Schaftböller, Böllerbüchse oder Böllerstutzen genannt werden. Die Böller werden mit Böllerpulver befüllt, das aus Schwarzpulver gewisser Körnung besteht. Die Entzündungstemperatur liegt bei etwa 300 Grad und die Verbrennungstemperatur bei etwa 2500 Grad. Das Pulver wird im Böllergerät mit Hilfe eines Korkens verdämmt. Mittels eines Anzündhütchens wird der Schwarzpulversatz dann entzündet. Das Böllerpulver unterliegt dem Sprengstoffgesetz. Die Böllergeräte müssen alle fünf Jahre dem Schussamt zur Nachprüfung, bzw. bei Standböllern und Böllerkanonen zum Nachbeschuss vorgeführt werden. (dl)
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