Bonifaz sorgt für Aufregung

Die Darsteller des Theatervereins unter der Regie von Josef Ebenhöch (links) und Fritz Lindmeier (rechts) erfüllten beim Schwank "Da Bonifaz vom Doaglhof" die Erwartungen der Zuschauer. Bilder: gl (2)

Ausverkaufte Theatervorstellungen der Weidinger Laienspieler sind durchaus keine Überraschung. Die zwölf Mitwirkenden beim Schwank "Da Bonifaz vom Doaglhof" unter Regie von Josef Ebenhöch und Fritz Lindmeier erhielten bereits bei der gutbesuchten Premiere Applaus.

Die Zuschauer waren schon zu Beginn mit der Aufregung konfrontiert, dass der Zuchtstier des Bauern und Witwers Bonifaz Daglmoser (Alfred Ferstl), der ebenfalls Bonifaz genannt wird, die Nahrung verweigert. Und dass der Knecht Schorschl (Mathias Rettinger) von der Arbeit nicht viel wissen will. Dazu kommt, dass die Tochter Maral (Kathi Bock) mit dem Scherenschleifer Martin (Tobias Dirscherl) anbandelt und die Magd Amalie (Karina Hellerbrand) nicht mehr kochen will.

Bei einer Auseinandersetzung kommt der Nachbar Xare (Josef Liegl) in Gefahr und die Nachbarin Urschl (Martina Rettinger) verbindet Verletzungen mit Liebesbekundungen und Forderungen. Während sich der Xare dem Einfluss seiner resoluten Gattin Traudl (Karina Horn) erwehren muss, taucht der Viehhändler Girgl (Michael Schwarz) mit dem Brautwerber Isidor (Sebastian Stoiber) für die Haustochter auf, der aber die Magd Amalie vorzieht. Die Verschwörung der Weiberleute, den Zuchtstier Bonifaz, auch wegen der aufsässigen Pfarrersköchin (Carina Maier), in den Stall des Pfarrhofes zu transportieren, endet mit Zerstörungen und folgenschweren Kontakten mit der dortigen Kuh. Letztlich wird noch die Polizei (Angela Salomon) eingeschaltet, bevor es doch noch zu einer für alle auskömmliche Lösung kommt.

Während Theatervereinsvorsitzender Michael Schwarz die Gäste begrüßte und verabschiedete sowie für den Besuch dankte, waren hinter den Kulissen Kathrin Schreiber, Julia Bock und Angela Salomon für die Maske und Andreas Horn für die Technik und als Souffleur tätig. Die Mitglieder des SC Weiding sorgten für die Bewirtung der Gäste in den Pausen. Weitere Aufführungen folgen am 2. und 4. Januar (Freitag/Sonntag) jeweils um 19.30 Uhr; Restkarten gibt es an der Abendkasse sowie unter Telefon 09674/8166.
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