Brand schnell gelöscht

Die Feuerwehr Floß ist auf Zack und innerhalb weniger Minuten am Einsatzort. Das zeigte eine Übung zur Brandschutzwoche.

Floß. (le) "Mach dein Kind stolz - komm zur Feuerwehr." Mit einer Werbekampagne zur Brandschutzwoche wartete die Feuerwehr auf. Diese Übung zeigte, dass die neuen Verantwortlichen um Kommandant Felix Müller und Stellvertreter Harald Träger die erste Herausforderung mit Bravour bestanden haben. Der Einsatz verlief reibungslos. Die Einsatzleitung lag in Händen hatte Träger, während Kommandant Müller seine Jahresprüfung als Atemschutzträger ablegte.

Gut organisiert hatte Träger den Ablauf der Löschübung, die zur Brandschutzwoche gehörte. Keiner der aktiven Wehrmänner wusste nach dem Sirenengeheul gegen 18.05 Uhr, welcher Einsatz sie erwartete. Innerhalb weniger Minuten waren 27 Wehrmänner, darunter acht Jungfeuerwehrmänner am Gerätehaus eingetroffen und voll einsatzbereit. Mit Martinshorn ging es in Richtung Plößberger Straße zur Firma Kaminbau Reber, wo der Mannschaftwagen und die Löschfahrzeuge um 18.20 Uhr eintrafen.

Träger gab die Einsatzrichtungen vor. Der Aufbau klappte wie am Schnürchen. Angezapft wurden die Unter- und Oberflurhydranten sowie das Tanklöschfahrzeug. Selbst die schweren Atemschutzgeräte kamen zum Einsatz. Tragbahren für Verletzte und deren Handhabung wurden den Jugendlichen vorgeführt. Schließlich gab es für fünf Strahlrohre "Wasser Marsch".

Der überraschende Besuch der Polizei war auf eine Fehlinformation durch die Einsatzstelle zurückzuführen, wo eine Brandstelle gemeldet wurde.

Kommandant Müller war es ein Anliegen, sich bei der Übung auf einen Brand zu konzentrieren, denn meist sei die Feuerwehr bei Verkehrsunfällen und Hilfeleistungen.

Schließlich ging es bei diesem Einsatz auch darum, der Bevölkerung zu zeigen, dass das Retten, Löschen, Bergen und Schützen zu den Aufgaben der Feuerwehr gehören.

Nach knapp einer Stunde war die Einsatzstelle wieder abgebaut. Das Ergebnis konnte sich sehen lassen. Einsatzleiter und Kommandant lobten ihre Kameraden, die nach dem Bericht der Einsatzleitung im Gerätehaus noch freundschaftlich beisammen waren.
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