Brandschutzerziehung im Kinderhaus mit Probealarm.
Für Ernstfall gerüstet

Mit Handpuppen erklärten die Feuerwehrleute den aufmerksamen Buben und Mädchen, wie sie sich im Brandfall verhalten sollen. Bild: sei
Mantel. (sei) Keine Berührungsängste mit der Feuerwehr zeigten die Kleinen im Kinderhaus St. Elisabeth bei der Brandschutzerziehung durch die Feuerwehr Mantel und dem Kurs "Trau dich" vom BRK Weiden.

Anita Günter, Stefan Lippik, Harald Dobner und Wolfgang Janner erklärten mit Hilfe von Handpuppen das Verhalten im Falle eines Brandes. Die Kinder erlebten, was ein Feuerwehrmann bei einem Einsatz alles anziehen muss: Schutzanzug, Helm, Stiefel, Handschuhe, Sauerstoffmaske und vieles mehr.

Die Kinder lernten, wie man eine Kerze richtig anzündet und wie man das Haus verlassen muss, wenn es brennt und raucht. Die Mädchen und Buben wissen jetzt, wie man einen Notruf absetzt. Die Kids erfuhren, dass die Feuerwehr auch die Straßen absichert. Das kannten sie schon vom Martinszug. Ziel der zwei Kurstage war es, den Ein- bis Sechsjährigen die Angst vor den Feuerwehrleuten zunehmen, selbst wenn diese mit Atemschutzmaske auftauchen. Am nächsten Kurstag wurde Probealarm ausgelöst, und alle mussten sich am Sammelplatz einfinden. Die Feuerwehr rückte mit Blaulicht zum "Löschen" an.

Gleichzeitig zur Brandschutzerziehung lief der "Trau-dich-Kurs" vom Roten Kreuz mit Matthias und Monika Löw. Die Rettungskräfte vermittelten den Kindern Grundwissen über die Arten von Verletzungen und wie man Verbände richtig anlegt. Die Mädchen und Jungs hatten einen riesen Spaß daran, sich gegenseitig zu verarzten.

Außerdem wurde der Krankenwagen bestaunt und Krankenliege, Rollstuhl und Beatmungsgerät getestet. Auch der Notarztkoffer wurde bestaunt. Nicht so gut gefiel den Kleinen eine Infusionsnadel. Natürlich wurden Sirene und Funkgeräte ausprobiert.
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