Brandschutzübung der Wehren
Feuer bald unter Kontrolle

Die Helfer versorgten die Jugendlichen nach ihrer "Rettung". Bild: iv

Die beiden Buben waren nicht mehr zu finden. Wahrscheinlich, so vermuteten die Helfer, sind sie bei dem Feuer in der Scheune eingeschlossen worden.

Zur Feuerwehr-Aktionswoche hatten die Wehren aus Pechbrunn, Konnersreuth und Groschlattengrün eine gemeinsame Brandschutzübung vereinbart. Nach der Alarmierung ging es sehr schnell. Innerhalb 10 Minuten waren gut 40 Helfer am Brandort - eine Scheune des Anwesens Wohlrab.

Der Einsatzleiter Stefan Heindl wies die Helfer in die Lage ein. Der erste Kommandant der Groschlattengrüner konnte wegen einer Fußverletzung nicht ins Geschehen eingreifen, weshalb sich der Stellvertreter bewähren durfte.

Aktive der heimischen Wehr errichtete zwischen Brandherd und Wohnhaus eine Wasserwand. Die Pechbrunner förderten mit einer 200 Meter langen Leitung vom Dorfteich Löschwasser. Allerdings versagte die Tragkraftspritze der Pechbrunner nach kurzer Zeit den Dienst. Die Konnersreuther Helfer sprangen mit ihrer Pumpe in die Bresche und leuchteten den Brandort aus. Eine Trupp mit schwerem Atemschutz suchte die beiden vermissten Jugendlichen, fand sie und brachte sie nach draußen.

In der Zwischenzeit war auch das angenommene Feuer unter Kontrolle, so dass nach rund einer Stunde der ganze Spuk vorbei war. Im Großen und Ganzen wäre alles reibungslos verlaufen, erklärte Kreisbrandmeister (KBM) Stefan Gleißner aus Wiesau und unterstrich erschwerte Verhältnisse zur Nachtzeit. Das Missgeschick mit der Pumpe sei freilich nicht vorhersehbar gewesen.
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