Breitband: Ausschreibung im Herbst

Der Freistaat greift zur Versorgung ländlicher Gebiete mit schnellem Internet tief in die Kasse. Die Gemeinde kann mit einer Höchstförderung von 840 000 Euro für den Anschluss der kleineren Ortsteile an die Datenautobahn rechnen, teilte Bürgermeister Albert Nickl dem Gemeinderat mit.

Die Breitbandoffensive soll Übertragungsraten von mindestens 50 Megabit pro Sekunde im Download und viel höhere Upload-Geschwindigkeiten als bei den Netzen der Grundversorgung gewährleisten. Die Hauptorte Speinshart und Tremmersdorf sind damit bereits gut versorgt, doch einige wenige Weiler blieben außen vor. Die Kosten für die langen Anschlusswege mit dem teuren Glasfaserkabel stehen zwar in keinem Verhältnis zum Nutzen. Trotzdem werde die Internet-Versorgung dieser wenigen Haushalte qualitativ besser, versicherte der Bürgermeister.

Nickl verwies auf eine vom Gemeinderat in Auftrag gegebene Bestandsanalyse und auf die für die Förderung notwendige Markterkundung durch ein Fachbüro. Soweit sich kein Netzbetreiber bereit erkläre, einen Ausbau eigenwirtschaftlich vorzunehmen, gehöre die Markterkundung zu den Voraussetzungen für die Einholung eines Angebots. Die Ausschreibung kündigte der Gemeindechef für den Herbst an. Mit einer Auftragsvergabe rechnet er Anfang 2015. (do)
Weitere Beiträge zu den Themen: September 2014 (8406)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.