Breitband geht an Telekom

Das Baugebiet Wölsendorf Süd soll durch die Erweiterung der Straßenbeleuchtung an den Ortskern angeschlossen werden. Drei Alternativen lagen dem Gemeinderat zur Auswahl vor. Das Angebot mit der geringsten Anzahl von Brennstellen erhielt nur eine knappe Mehrheit.

Die Gemeinde ist aufgrund des Bayerischen Straßen-und Wegegesetzes für eine ausreichende Beleuchtung öffentlicher Straßen, Wege und Plätze innerhalb ihres Gebietes zuständig, erklärte Zweiter Bürgermeister Franz Grabinger. Der Vorsitzende erläuterte die drei Versionen der Bayernwerk AG Netzcenter Schwandorf mit unterschiedlicher Anzahl von Leuchten auf einer Länge von rund 300 Metern. Die Angebotssumme beläuft sich für sieben Masten komplett brutto 7770 Euro; alternativ für sechs Brennstellen auf 6125 und eine Kostenschätzung für vier auf circa 4700 Euro.

In der Aussprache plädierte Franz Herrmann für sechs Leuchten. Joachim Schießl schlug aufgrund der punktuellen LED-Strahlung in dieselbe Kerbe. Hubert Jetschmann bezeichnete diesen Vorschlag als "überzogen". Reinhard Wegerer bezweifelte die Notwendigkeit und meinte: "Für Kinder bestehe keine Gefahr" und erinnerte an die schon erörterte Alternative mit einer Bedarfsschaltung. Laut Verwaltung konnte hierfür kein Hersteller gefunden werden.

Ergebnis der Abstimmung

Grabinger befürwortete eine vernünftige Ausleuchtung. Mit dem auf dieser Wegstrecke verlegten Kabel sei bereits die Vorentscheidung gefallen, unterstrich Herrmann. Die Frage bewege sich nicht zwischen "Ja" oder "Nein", sondern um die Anzahl der Brennstellen. Mit diesem Einwand brachte Georg Mayer das Problem auf den Punkt. Der weitestgehende Antrag für sechs Leuchten erhielt vier Ja- und acht Nein-Stimmen.

Für vier Brennstellen votierten sieben Gemeinderäte und fünf stimmten dagegen - eine knappe Mehrheit für die Errichtung.

Zweiter Bürgermeister Franz Grabinger gab die Bedarfsmeldung des jeweils federführenden Kommandanten für die fünf gemeindlichen Feuerwehren bekannt. Die Gesamtkosten für die Beschaffung der gemeldeten Ausrüstungsgegenstände summieren sich auf rund 4735 und für die Schutzkleidung auf 3080 Euro. Die Aufgliederung nach den einzelnen Wehren ergibt folgende Übersicht:

FFW Altfalter (Ausrüstung 360 / Schutzkleidung 1100 Euro); Schwarzach (930/45); Unterauerbach (1325/595); Weiding (1390, der Ankauf der aufgeführten Motorsäge wurde fachlich geprüft und befürwortet/190) und Wölsendorf (730/1150). Die vorgetragene Auflistung erhielt das eindeutige Votum. Der Vorsitzende wird ermächtigt, nach Einholen von Angeboten dem jeweils günstigsten Bieter den Auftrag zu erteilen.

Der Zweite Bürgermeister gab folgende Entscheidungen aus der nicht öffentlichen Sitzung bekannt. Die Deutsche Telekom erhielt den Auftrag zur Breitbanderschließung für die Lose 1 und 2 in Höhe von 497 798 Euro. Als nächster Verfahrensschritt wurde der Förderantrag bei der Bezirksregierung gestellt.

An folgenden Gemeindestraßen werden Sanierungsarbeiten durchgeführt: GVS Altfalter-Richt, GVS Richt-Weiding sowie Konhofer Weg und Waldstraße in Unterauerbach. Die Gesamtauftragssumme beläuft sich auf 114 803,92 Euro. Als günstigste Bieter entfallen auf Firma Baumer ( Straßen-, Erdbau - und Drainagearbeiten), Oberviechtach, 41 787 und das Unternehmen Huber (Asphaltierungsarbeiten), Rötz, 73 015 Euro.

Die Firma Baumservice Lehmer aus Schwandorf bekam den Auftrag zur Spezialfällung der Linde beim Feuerwehrhaus Wölsendorf zum Pauschalpreis von 1249 Euro.

Neue Feldgeschworene

Der Vorsitzende informierte über die Vereidigung der sieben durch den Gemeinderat neu gewählten Feldgeschworenen Sigmund Bartmann, Thomas Fritsch, Anton Herrmann, Anton Kiener sen., Andreas Schrott,, Bartholomäus Schwarz und Alfred Wegerer. Grabinger bedankte sich namens der Gemeinde für die Bereitschaft zur Übernahme dieses kommunalen Ehrenamtes. Vermessungsdirektor Engelbert Zollner vom Amt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung Nabburg stellte in seinem Beitrag die Geschichte sowie Aufgaben und Befugnisse der Feldgeschworenen dar. Der 89-jährige Ludwig Forster übt aus Altersgründen die Tätigkeit nicht mehr aus und wurde in den passiven Dienst als Feldgeschworener verabschiedet.
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