Breitband nicht auf einmal

Im Frühjahr 2016 soll der Breitbandausbau in der Gemeinde Kulmain abgeschlossen sein. Das kündigte Bürgermeister Güter Kopp den Gemeinderäten an. Doch zu dieser guten Nachricht kommt auch eine schlechte.

Kulmain. (bkr) Die Erdbaumaßnahmen für den weiteren Breitbandausbau sollen im Herbst beginnen, teilte Bürgermeister Günter Kopp in der Sitzung des Gemeinderates mit. Der Abschluss der Arbeiten ist im Frühjahr kommenden Jahres vorgesehen. Allerdings können bis dahin noch nicht die letzten Gemeindeteile erreicht werden. Hier hofft der Rathauschef auf einen zweiten Ausbauschritt im Jahr 2018.

Vorausschauend hatte die Kommune bei Straßenbaumaßnahmen Leerrohre verlegen lassen. In diesen werde die Telekom AG für den Breitbandausbau auch die Leitungen verlegen. Allerdings schließt das Unternehmen laut Kopp "wegen angeblicher technischer Schwierigkeiten" künftig die Nutzung vorverlegter Leerrohre aus. Mit "Frechheit" kommentierte Sybille Bayer (SPD) diese Ankündigung. Statt bei Baumaßnahmen Leerrohre gleich mit zu verlegen, reiße die Telekom nachher die Straßen wieder auf.

Abgeschlossen sind die Straßenausbaumaßnahmen in Zinst . Was sich nicht vermeiden ließ, ist die Bildung einiger Pfützen bei Regen auf der Straße im westlichen Ortsteil. Grund dafür sei das Gefälle. Insgesamt sei aber die Erneuerung sehr gut gelungen, meinte Kopp.

Nach Pfingsten laufe die Rathaussanierung an, informierte der Bürgermeister. Die Gewerke werden vergeben.

Im April hatte das Gremium den Bauantrag der V&APUG GmbH aus Lenau wegen eines fehlenden, aktuellen Lageplans abgelehnt. Dieser lag nun vor. Das Unternehmen möchte westlich von Lenau neben einem Flurbereinigungsweg eine 12 mal 25 große und 4,5 Meter hohe Lagerhalle errichten. Baurechtlich konnte der Gemeinderat den Bauantrag nicht verweigern, da eine privilegierte Baumaßnahme vorliegt. Ihren Beschluss versahen die Räte jedoch mit der Feststellung, dass die GmbH keinen Anspruch auf Befestigung des Flurbereinigungsweges besitzt. Zudem empfahl Albert Sollfrank (CSU), den gegenwärtigen Zustand des Weges zu dokumentieren.
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