Breitband und Friedhof
Bürgerversammlung

Brand. (rgb) In der Diskussion fragte ein Besucher nach, was der Breitbandausbaubisher gekostet habe. Die Gesamtkosten belaufen sich bisher auf 311 000 Euro, wovon die Gemeinde 41 000Euro zu schultern hat. Das zweite Förderkonzept ist bereits in Angriff genommen, zwei Ortsteile sind noch zu versorgen. Ein weiteres Thema waren die Flurbereinigungswege, die manchmal durch Dritte zu Schaden kommen. Muss der Verursacher zahlen? Bürgermeister König gab zur Antwort, dass jeder Fall für sich analysiert werde, entsprechend dann das weitere Vorgehen. Ein weiterer Punkt war der Friedhof. Das Gemeindeoberhaupt hatte schon im Vorfeld informiert, dass Brand bei dem Wettbewerb "Unser Friedhof - Ort der Würde, Kultur und Natur" zusammen mit zwei weiteren Gemeinden des Landkreises dritter Preisträger wurde. Warum sind aber die Gebühren so hoch?

Nachdem es sich bei dem Unterhalt des Friedhofs um eine "rentierliche Maßnahme" handelt, müssen sämtliche anfallenden Kosten umgelegt werden. Zur Zeit sind die Grabgebühren, bedingt durch die niedriger gewordenen kalkulatorischen Zinsen, sogar günstiger geworden. Da jedoch weniger Sterbefälle zu verzeichnen sind, und immer mehr Auflassungen von Gräbern erfolgen, sind die Kosten auf die geringeren restlichen Nutzer umzulegen, was zwangsläufig zu erhöhten Gebühren führen müsse.

Für umfangreichen Diskussionsstoff sorgte wieder einmal die Oberflächenentwässerung in Fuhrmannsreuth. Hatte man bereits im Vorjahr das Problem angesprochen, war wohl hier noch keine Veränderung zu erkennen. Nach wie vor Trockenheit, demzufolge bereits Risse in verschiedenen Hauswänden. Ein Bürger, selbst Baufachmann, vermutete falsch angelegte Drainagen. Bürgermeister König antwortete, dass das vom Gericht angeforderte Gutachten noch immer ausstehe. Die Gewährleistung ist aber gesichert. Zweiter Bürgermeister Christian Drehobel gab zur Kenntnis, dass unter anderem auch eine Such-Schachtung gemacht wurde, um der Ursache auf die Spur zu kommen.

Warum an diesem Abend nur wenige Bürger den Weg in den Mehrzwecksaal gefunden hatten, bleibt spekulativ. Denkbar wäre, dass an der Arbeit von Bürgermeister und Gemeinderäten nichts zu bemängeln ist. Oder liegt es womöglich an kommunalpolitischem Desinteresse?

Kurz notiert "Fahrkarte in die Zukunft"

Ebnath. Am Sonntag, 6. Dezember, lädt die KAB um 17 Uhr zur Adventfeier ins Pfarrgemeindehaus (großer Saal) ein. Das Thema lautet "Fahrkarte in die Zukunft - Gott wird Mensch". Die KAB- Rechtsstelle steht wieder am Donnerstag, 17. Dezember, von 14.30 bis 15.30 Uhr im Pfarrgemeindehaus zur Verfügung.
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