Breitbandausbau Thema in den Bürgerversammlungen Neuhaus und Bernstein
Stadt schöpft Fördermittel aus

Das Interesse am Stadtgeschehen ist groß. "Die gut besuchten Bürgerversammlungen sind dafür der beste Beweis", freute sich Bürgermeister Karlheinz Budnik. Nicht nur in Windischeschenbach (wir berichteten), sondern auch in Neuhaus und Bernstein informierte er über zahlreiche Themenschwerpunkte.

Einer dieser Punkte war die Inbetriebnahme eines leistungsgesteigerten Breitbandnetzes für Bernstein, Gleißenthal und das Gewerbegebiet Neuhaus. "Leistungsfähige Internetverbindungen gehören auch auf dem Land zu den unverzichtbaren Einrichtungen. Denn nur mit schnellen Breitbandnetzen hält der ländliche Raum Anschluss zu den Ballungsgebieten."

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Die Bayerische Staatsregierung fördert den Ausbau der Netze mit einem Gesamtvolumen von 1,5 Milliarden Euro. Die Stadt Windischeschenbach hat sich als eine der ersten Kommunen im Regierungsbezirk Oberpfalz um eine Aufnahme in das Förderprogramm bemüht und nach einer Markterkundung die Fördergebiete wie folgt festgelegt: Gleißenthal, Bernstein, Gewerbe-/Industriegebiet Neuhaus, Dietersdorf. Inzwischen hat die Telekom den Datenturbo aufgedreht und Internet, aber auch Fernsehen, können jetzt mit VDSL-Technik mit bis zu 50 Mbit/sec betrieben werden. Für die Maßnahme wurde ein Betrag von rund 539 000 Euro aufgewandt. Dafür erhält die Stadt die höchstmögliche Förderung von 90 Prozent, was einem Betrag von 485 000 Euro entspricht.

Damit sei jedoch der Förderbetrag in Höhe von 740 000 Euro nicht ausgeschöpft, weshalb in einem zweiten Schritt Naabdemenreuth, Nottersdorf, Gerbersdorf, Berg, Harleshof, Schweinmühle, Pleisdorf, Bach, Johannisthal und Ödwalpersreuth an die neueste Technik angebunden werden. "Uns ist wichtig, dass auch der ländliche Raum vom leistungsgesteigerten Breitbandnetz profitieren kann", betonte der Bürgermeister. "Eine Zweiklassengesellschaft beim Zugang zum Internet darf es nicht geben".

Weitere Themen waren die Parkplatzsituation auf dem Neuhauser Marktplatz, die technische Erschließung der Rosen- und Fliederstraße, der "Schandfleck Bahnhof", die schlechte Beleuchtung im Gewerbegebiet und der Winterräumdienst.
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