Brisante Runde in der Kreisliga

Auswärtshürden hat das Führungsduo FC Schwarzenfeld und TSV Detag Wernberg zu bewältigen, wobei es die Wernberger in Nittenau leichter haben sollten als der FC in Burglengenfeld. Wichtige Punkte werden auch im Kampf um den Ligaerhalt vergeben. Vor allem die DJK Gleiritsch ist auf einen Heimsieg angewiesen.

Schwandorf. (hür) Mit den Heimspielen der DJK Gleiritsch und der DJK Dürnsricht stehen am Samstag, 18. Oktober, gleich zwei brisante Aufeinandertreffen auf dem Plan der Kreisliga West. Gleiritsch empfängt die Sportfreunde aus Weidenthal im Abstiegsduell. Nahezu aussichtslos erscheint derzeit die Auswärtshürde des FC Schwandorf im Fensterbachtal, wenngleich die Paarung an sich historisch ist. Viel Freude macht derzeit der FC Wernberg seinen Fans. Die Elf von Erwin Zimmermann nahm auch die Auswärtshürde beim FC OVI-Teunz mit Bravour, steht nur zwei Zähler hinter dem Führungsduo in der Tabelle und ist haushoher Favorit gegen den TSV Tännesberg. Die beiden Liga-Topfavoriten, TSV Detag Wernberg und 1. FC Schwarzenfeld, stehen am Sonntag vor lösbaren Auswärtsprüfungen. Die Elf des Trainerduos Heimler/Luff gastiert in Nittenau, während die Schwarzenfelder in Burglengenfeld ihr Gastspiel geben. Spielfrei ist die SpVgg Neukirchen/Balbini.

DJK Gleiritsch       Sa. 16.00       SF Weidenthal
Zum Gleiritscher "Kirwaspiel" erwartet die DJK den Nachbarverein aus Weidenthal. Coach Markus Mois, der selbst weiterhin verletzungsbedingt fehlt, sieht Fortschritte in seiner Mannschaft und ist aufgrund der zuletzt gezeigten Leistungen zuversichtlich, dass seine Elf den Abstiegskampf positiv gestalten wird. Die klare Niederlage der Sportfreunde vom vergangenen Wochenende war laut Trainer Christian Hechtl hochverdient. Jetzt ist bei den Weidenthalern der Blick dennoch wieder nach vorne gerichtet. Die Mannschaft trainiert jede Woche sehr intensiv und gut. Bei den Gästen fehlt an diesem Wochenende Johannes Lippert aus beruflichen Gründen. Stefan Schmittner, Tobias Landgraf und Thomas Großmann sind angeschlagen.

DJK Dürnsricht       Sa. 16.00       1. FC Schwandorf
Für DJK-Trainer Hans-Jürgen Plößl steht die wohl schwerste Aufgabe der Saison bevor: "In diesem Match können wir nur verlieren." Nach einer Woche Pause hofft der Paulsdorfer, dass sich seine Elf nicht aus dem Spielrhythmus hat bringen lassen. Personell ist die Situation bei den Gastgebern weiter angespannt, da sich Kapitän Simon Heitzer an diesem Wochenende im Urlaub befindet. Gästetrainer Robert Arnold muss auf sieben Stammspieler aus beruflichen und gesundheitlichen Gründen verzichten. Mit Peter Walbrun und Daniel Sandner stoßen zwei Spieler der Alten Herren hinzu. Auch der 45-jährige Trainer selbst muss sich das Trikot überstreifen, um die Mannschaft zu komplettieren.

Burglengenfeld II       So. 14.00       1. FC Schwarzenfeld
Mit etwas mehr an Mut in die eigenen Offensivqualitäten, ist sich ASV- Coach Robert Rödl sicher, auch gegen den FC Schwarzenfeld nicht chancenlos zu sein. Leistungsträger Marco Leitz steht ebenfalls wieder mit im Kader, so dass man gegen den Meisterschaftsfavoriten eine schlagkräftige Elf stellen kann. Der FC Schwarzenfeld ist gewarnt vor der Burglengenfelder Heimstärke. Wolfgang Stier fordert von seiner Truppe jetzt höchste Konzentration um bei "brandgefährlichen" Landesligareservisten dennoch einen Sieg landen zu können. Marco Griebl kehrt aus dem Urlaub zurück, der Einsatz von Wolfgang Krisch bleibt fraglich.

FC Wernberg       So. 15.15       TSV Tännesberg
Unverändert und topmotiviert empfängt die Elf von Erwin Zimmermann den TSV Tännesberg. "Wir wollen weiter Druck auf die Erstplatzierten ausüben", so der FC-Coach, der mit der Vorstellung seiner Mannschaft am vergangenen Wochenende hochzufrieden war. Die Gäste konnten am letzten Wochenende einen enorm wichtigen Heimsieg im Kellerderby gegen die DJK Gleiritsch einfahren. Die Personalsituation bleibt auch beim morgigen Auswärtsspiel in Wernberg angespannt, denn den Gästen fehlen ein halbes Dutzend an Stammkräften.

1. FC Rötz       So. 15.15       TSV Winklarn
Der FC Rötz steht nach Ansicht von Trainer Walter Wanninger derzeit genau auf der Tabellenposition, die er aufgrund seines Leistungsspektrums in der Mannschaft erreichen kann. "Für weiter nach vorne müssen wir noch ein paar Hausaufgaben erledigen", so Walter Wanninger, der natürlich gegen den Aufsteiger aus Winklarn die drei Zähler in Rötz behalten will. Die Chancenauswertung ist das große Thema beim TSV Winklarn. Die Mannschaft lässt zu viele Torgelegenheiten liegen, um die wichtigen Spiele gewinnen zu können. Trainer Andre Schille peilt bei spielstarken Rötzern im Derby einen Teilerfolg an.

TSV Nittenau       So. 15.15       TSV Detag Wernberg
Mit Bastian Dirnberger kehrt ein Nittenauer Spieler nach Rotsperre wieder in den Kader der Mannschaft zurück. Stefan Schmidbauer hingegen hat in Winklarn die Rote Karte erhalten und wird für das Wernberg Spiel zumindest fehlen. "Wir haben gegen den Favoriten aus Wernberg nichts zu verlieren und werden befreit aufspielen", so Nittenau Trainer Roland Oberndorfer. Gästetrainer Christian Luff erwartet in Nittenau eine tiefstehende Heimelf. "Wir müssen nach vorne hin noch kreativer werden, hier hat beispielsweise der FC Schwarzenfeld einen entscheidenden Vorteil", so Christian Luff, der jedoch im gleichen Atemzug die hervorragende Defensivarbeit seiner Mannschaft lobt. Der TSV Detag Wernberg befindet sich nach Luffs Auffassung tabellarisch im Soll. Trotzdem ist im vorletzten Spiel der Hinrunde sei in Nittenau ein Sieg Pflicht.

1. FC Schmidgaden       So. 15.15       FC OVI-Teunz
Trotz der herben Niederlage in Burglengenfeld richtet sich der Blick der Schmidgadener weiter nach vorne. "So etwas darf und wird uns in unserer Arbeit nicht umwerfen", so Wolfgang Richthammer optimistisch für dieses Heimspiel. Personell können die Gastgeber in unveränderter Form auflaufen. Gästetrainer Jürgen Schönfelder lobt die gute Arbeit von Wolfgang Richthammer in Schmidgaden: "Mein Kollege hat den richtigen Hebel in Schmidgaden gefunden und für mich ist diese Mannschaft eine der großen Überraschungen der Saison", äußert sich Jürgen Schönfelder respektvoll. Seine eigene Mannschaft hat, ähnlich wie der morgige Gastgeber, die letzten beiden Spiele verloren und eine entsprechende Verunsicherung in den Mannschaftsteilen. Hinter einigen wichtigen Spielern steht verletzungsbedingt ein dickes Fragezeichen. Zudem wird Sebastian Gruber definitiv nicht mit nach Schmidgaden reisen.
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