BRK-Seniorenheim: Kreisverband verabschiedet vier langjährige Mitarbeiterinnen in den Ruhestand
Henry-Dunant-Medaille als Dankeschön

Blumen für (vorne, von links) Margareta Knödelseder, Erika Drobig, Ulla Streit, Hedwig Schrembs und Maria Walter: BRK-Kreisgeschäftsführer Franz Rath (hinten, von links), seine Stellvertreterin Edeltraud Sperber, Heimleiterin Manuela Schusser, Pflegedienstleiterin Gabi Lohner und Andreas Wöhrl vom Personalrat würdigten die Verdienste der fünf Frauen. Bild: rn
"Ihr habt zugepackt." Das bescheinigte Franz Rath, der Kreisgeschäftsführer des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK), Mitarbeiterinnen des BRK-Seniorenheimes, die in den Ruhestand getreten sind. Seinen Dank für ihr langjähriges engagiertes Wirken verband er mit der Übergabe der Henry-Dunant-Medaille.

In festlichem Rahmen verabschiedete sich der BRK-Kreisverband von den vier Frauen, die über viele Jahre zur Kernmannschaft des Seniorenheimes gehörten: Margareta Knödelseder, Hedwig Schrembs, Ursula Streit und Maria Walter. Als Arbeitsjubilarin geehrt wurde Erika Drobig. Rath verband den offiziellen Akt jeweils mit einer kurzen Laudatio (siehe Infokasten).

Heimleiterin Manuela Schusser fand persönliche Worte für ihre "Ehemaligen" und lobte dabei Tatendrang, besonderes Engagement, das Eingehen auf die Bewohner oder das Organisationstalent. "Die Stärke sind unsere Mitarbeiter", sprach sie von einer "Besonderheit in unserem Haus", die sich vor allem an harten und anstrengenden Tagen bemerkbar mache. "Ich habe wahnsinnig viel in diesem Haus gelernt", bescheinigte Andreas Wöhrl als Vertreter des Personalrats dem Seniorenheim. Er ging auf den statistischen Wert ein, wonach Beschäftigte im Pflegedienst im Durchschnitt nur sieben Jahre tätig sind. Den ausgeschiedenen Mitarbeiterinnen bescheinigte er daher: "Ihr seid alle Spitzenreiter."

Knödelseder bestätigte in ihren Dankesworten dem Seniorenheim ein stets gutes Betriebsklima. "Ich habe mich hier wohl gefühlt", lautete ihr Bekenntnis. Maria Walter sah in der Einrichtung ihre "zweite Heimat" und lobte die "super Zusammenarbeit".

Kreisgeschäftsführer Franz Rath informierte noch über die Pflegewoche "Ich pflege noch nicht" in Neustadt/WN. Ziel der Veranstaltung unter Einbindung der Arbeitsagentur sei die Gewinnung von Nachwuchs gewesen. Anerkennung sprach er der BRK-Einrichtung in der Rußweiherstadt aus: "Eschenbach hat die meisten Auszubildenden im Kreisverband." Er erhoffe sich weitere Bewerbungen für 2015 und rief dazu auf, am Ball zu bleiben. "Die bei uns ausgebildeten Mitarbeiter sind die besten Kräfte."
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