Brucker Grüne machen ihre Jahresbilanz auf - Auch Kritik geübt
Weiter ökologisch und sozial

Der Jahresrückblick der Grünen in Bruck fiel positiv aus. Bei den Kommunalwahlen erhielten sie in Bruck mit 12,4 Prozent ihr bisher bestes Ergebnis, was mit Manfred Pfauntsch und Rudi Sommer zwei Sitze im Marktrat bedeutet. Die beiden Räte hätten die kommunale Politik durch ihre überwiegend ökologisch orientierten Anträge bereichert, heißt es in einer Pressemitteilung.

Aber auch im sozialen Bereich seien erfolgreich Anträge eingebracht worden. So laufe seit November ein Deutschunterricht für die neuen Mitbürger aus dem Ausland. Dieser sei auch für zwei Jahre gesichert und fördere den Kontakt der Asylbewerber untereinander und mit den zahlreichen freiwilligen Helfern. Ohne dieses persönliche Engagement könne der Deutschunterricht trotz der Mittel des Marktes nicht umgesetzt werden, hieß es bei der Abschlusssitzung.

Der Ortskern

Marktrat Manfred Pfauntsch kritisierte das "fehlende Engagement bei der Umsetzung des Förderprogrammes für Behinderten gerechte Eingänge im Ortskern". Rudi Sommer verwies auf den seit Monaten vertagten Antrag für Arbeitskreise zur Marktplatzbelebung. Der Ortskern veröde immer mehr. Durch die Ansiedelung von Supermärkten am Ortsrand wurde und werde der Ortskern immer trister.

Als "besonders tragisch" bezeichnete Sommer den Ausbau des Sonderflugplatzes. Einigkeit herrschte, "dass die Brucker Politik die unbequemen Grünen dringend nötig hat" und sie wollten sich auch weiterhin in diesem Sinne "für ein ökologisches und lebenswertes Bruck einsetzen".
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