Buben und Mädchen erinnern in Erzähltheater an heiligen Martin

Es war dieses Mal nicht das übliche Martinsspiel mit Mantelteilung, mit dem die Mädchen und Buben der Kindertagesstätte am Dienstag an den heiligen Martin erinnerten. Das machten sie beim Einbruch der Dunkelheit nach dem Einzug in die Pfarrkirche, als sie "Ich geh' mit meiner Laterne" sangen, mit einem Erzähltheater. Darin schilderte Martin, wie sich an einem eisigen Winterabend sein Pferd aufgebäumt hatte und er einem am Straßenrand liegenden frierenden Bettler die Hälfte seines Mantels abgetreten hatte. "Da wusste ich, dass ich richtig gehandelt hatte", erzählte er aus seinem Traum. "Ich ließ mich taufen, kündigte den Dienst als Soldat, und seitdem lebe ich als frommer Mann." Pfarrvikar Pater Marianus Kerketta segnete am Ende der Andacht neben den Gläubigen auch die Laternen und Martinshörnchen. Nach dem Zug zum Vorplatz der Grundschule in Neudorf bewirtete der Elternbeirat die Gäste mit Kinderpunsch, Glühwein und Lebkuchen. "Geteilte Freude ist doppelte Freude": Unter diesem Motto stand die Sammlung für die Aktion "Ein Engel für Afrika". Bild: pi
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