Buchpräsentation mit Rolf Aurich und Wolfgang Jacobsen über Harald Braun
Regiestar im Nachkriegsfilm

Harald Brauns Nachlass liegt im Literaturarchiv. Bild: hfz
Im Literaturhaus wird am Donnerstag, 19. März, um 20 Uhr die Monografie "Der Regisseur Harald Braun: Literatur. Film. Glaube" vorgestellt.

Im deutschen Nachkriegsfilm galt Harald Braun (1901-1960) als Regiestar. Zu seinen Schauspielern zählten Lilli Palmer, Liselotte Pulver und Ruth Leuwerik, Mathias Wieman, Werner Krauß und O. W. Fischer. Nicht selten schrieb er auch die Drehbücher zu seinen Filmen wie "Nachtwache" von 1949.

Braun war ein glaubensstarker Mann, gleichwohl am permanenten Dialog interessiert. Seine Karriere begann er als Literaturkritiker. Er war bereits 1931 Herausgeber der Anthologie "Dichterglaube. Stimmen religiösen Erlebens". Über viele Jahre arbeitete er für den Hörfunk, bis er dort entlassen wurde und 1937 ins Filmmetier wechselte und in den 1950er Jahren für das Fernsehen arbeitete. Harald Brauns Nachlass liegt im Literaturarchiv Sulzbach-Rosenberg.

Die dort verwahrten Dokumente waren Grundlage für die erste Monografie über Harald Braun, die von Rolf Aurich und Wolfgang Jacobsen, beide Mitarbeiter der Deutschen Kinemathek, im Verlag edition text + kritik herausgegeben wurde. Bei dieser Buchpräsentation dürfen natürlich Filmbeispiele nicht fehlen.

Die Moderation übernimmt Michael Peter Hehl, wissenschaftlicher Leiter des Literaturarchivs Sulzbach-Rosenberg.
Weitere Beiträge zu den Themen: Suzlzbach-Rosenberg (1)März 2015 (9461)
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