Buchs, Mahonien und Kletterrosen gepflanzt - Grabbesitzer sollen Rasenwege säen
Der Friedhof soll grüner werden

Entlang seiner Außenmauer war der Hohenkemnather Friedhof ja bereits mit Rosen bewachsen. Jetzt hat der Obst- und Gartenbauverein mit Hilfe der Gärtnerei Johann Schmaußer und in Absprache mit der Kirchenverwaltung auch an der Innenseite 30 Kletterrosen gepflanzt, die die Einfriedung mit ihren Blüten und ihrem Duft verschönern sollen.

Eine alte Friedhofspflanze

Der Friedhof soll sein über die Jahre hinweg geprägtes Gesamtbild bewahren. Trotzdem wollte man ihn noch ein wenig aufwerten. Gerade neu fertiggestellt sind die Wege: Hier wurden ganz seltene Ziegelplatten verwendet, die früher um die Kirchen und in den Häusern verbaut wurden. Buchsbäume säumen Teile dieses Pfades. Ebenfalls wurden im Eingangsbereich Mahonien gepflanzt - eine von alters her bekannte Friedhofspflanze, die auch schon seit jeher auf dem Hohenkemnather Friedhof wuchs.

Die Abgrenzung zum Wirtschaftsbereich mit dem Grüncontainer und der Wasserstelle verschönert nun ein Rankgitter mit Rosen. Es bringt damit mehr Ruhe auf den Gottesacker. Auch die Madonnenstatue im Außenbereich, der gemütliche Sitzplatz unter den alten Holzbirnbäumen, die Blumenwiese im Friedhof und der gepflegte Parkplatz fanden bei der Jury des Landkreises unter Leitung der Fachberater Michaela Basler und Artur Wiesmet eine positive Resonanz. Insgesamt 15 Friedhöfe hat die Kommission bewertet. Das Ergebnis ist noch nicht bekannt.

Nicht schön: Splitt am Grab

Als Konzept für Hohenkemnath stellen sich die Mitglieder der Kirchenverwaltung, Johann Schmaußer und der Obst- und Gartenbauverein Ursensollen einen grünen Friedhof vor.

Rings um die Gräber ist eigentlich Rasen angesät. Allerdings hat sich - teils durch Grabauflösungen, teils durch Ausbleiben des Rasens an vielen Stellen - eingebürgert, um die Gräber Kies und Splitt zu streuen. Dies mindert zum Bedauern der Verantwortlichen den Gesamteindruck eines grünen Friedhofs.

Deshalb bitten sie die Besitzer der Ruhestätten, die Hauptwege zwischen den Reihen bis zum Grabstein mit Gras anzusäen und diese in der Anwuchs-Phase auch zu gießen. So könne jeder leicht dazu beitragen, die ganze Anlage noch ein wenig aufzuwerten und wieder grüner werden zu lassen. Den dafür nötigen Humus und Grassamen stellt die Kirchenverwaltung an geeigneter Stelle im Gelände zur Verfügung.
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