Bühne frei

Beim Kaufen von Tomatenpflanzen sollte man sich die Mutterpflanzen zeigen lassen.
Schauspieler Reinhold Escherl war der große Überraschungsgast. Das Mitglied der "Freudenberger Bauernbühne" war prädestiniert dafür, humorvoll und im Oberpfälzer Dialekt auf die Studienzeit mit seinem Freund Karl Balk zurückzublicken. VG-Geschäftsstellenleiter Dieter Schobert und Bürgermeister Ernst Lenk war mit der Verpflichtung des Freudenbergers ein Coup gelungen.

"Mia zwoa, der Kare und i, kenna uns scho über 50 Joahr", begann Escherl seine Reminiszenzen, die immer wieder von Beifall der Zuhörer begleitet wurden. "Es woar anfangs September 1963. Dou san mia von unseren Eltern in d'Weidn eibrocht woarn, in die Sebastianstraße 22, ins damalige bischöfliche Knabenseminar. Mia woarn damals 10 oder 11 Joahr old, und ich bin überzeigt: Koina vo uns hot an den Tog bloß annähernd gwisst, af wos dasse mia dou überhaupt eilouer hom. Mir hom nämlich dou drin eine sehr strenge Erziehung genossen." Das machte Escherl mit einer genauen Schilderungen vom Tagesablauf deutlich.

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Escherls komplette Rede im Internet:

http://www.oberpfalznetz.de/balk
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