Bürger fragen, Bürgermeister antwortet

Nach seinem Rechenschaftsbericht beantwortete Bürgermeister Hans Donko die fristgerecht eingereichten Anfragen von Bernhard Häupler aus Thann.

Nachdem bereits in der Versammlung ausführlich über die Sperrung der Thanner Straße für Fahrzeuge über 7,5 Tonnen diskutiert wurde, regte Häupler an, die Straße für Werkstattfahrten zum Raiffeisenmarkt freizugeben. Bürgermeister Donko räumte ein, dass hier "schwerlich etwas geändert werden kann". Nach der Straßenverkehrsordnung sei eine solche Ausnahme nicht möglich.

Leo Meister aus Siegritz brachte ins Gespräch, das Verbot komplett aufzuheben . "Dazu müsste aber der Stadtrat den Mut haben." Donko konterte, dass momentan im Gremium keine Mehrheit für eine freie Fahrt gegeben sei. Zur Anfrage von Häupler, warum in der Kläranlage in Erbendorf kein Klärschlamm angeliefert werden könne, antwortete Donko, dass die Anlage hierfür nicht ausgelegt sei. Nicht zuletzt sprach Häupler die große Wildschweinplage an.

Er fragte, ob die Stadt hier Druck auf die zuständigen Behörden ausüben könne: "Die Jäger schaffen es einfach nicht mehr." Donko verwies darauf, dass dies eine Aufgabe des Jagdpächters beziehungsweise der Jagdgenossenschaft sei. "Die Stadt selbst spielt dabei eine untergeordnete Rolle." Er werde sich aber mit der Unteren Jagdbehörde in Verbindung setzen.

Zum Ende der Bürgerversammlung beantwortete Bürgermeister Donko noch weitere Fragen der Bürger. So stellt sich Heinrich Schmidt aus Siegritz vor, im Rahmen der Kanalarbeiten die Hochspannungsleitung in Siegritz erdzuverkabeln. Amtsrat Hubert Wojtenek sagte, dass das Bayernwerk bereits mit der Stadt Kontakt aufgenommen habe.

Rissige Straßen und schlechte Wege in Napfberg sprach Hans Reger an. Donko pflichtete bei und stellte in Aussicht, eine Lösung über das Amt für ländliche Entwicklung zu finden. Glasfaserkabel im Zuge des Kanalbaus in Siegritz zu verlegen war die Idee von Werner Hirsch aus Siegritz. "Das ist eine einmalige Chance."

Dem widersprachen Bürgermeister Donko und Amtsrat Wojtenek unisono. "Mehr Sinn macht die Verlegung von Leerrohren." Wie er weiter ausführte, werden derzeit Glasfaserkabel bis zu Verteilerkästen verlegt, so dass auch in Siegritz demnächst eine Breitbandgeschwindigkeit von bis zu 30 Mbit/s erreichbar seien.
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