Bürger machen Ort attraktiv

Beim Neujahrsempfang der Gemeinde Freudenberg richtete Bürgermeister Alwin Märkl vor vielen Gästen aus allen Bereichen des öffentlichen Lebens den Blick zurück und in die Zukunft. Bild: sche

Für Bürgermeister Alwin Märkl und seine beiden Stellvertreter Franz Weiß und Benno Schißlbauer war es eine Premiere. Altbürgermeister Norbert Probst verfolgte den Neujahrsempfang diesmal aus der zweiten Reihe. Und rückte dann doch wieder in den Blickpunkt.

(sche) Probst wurde beim Empfang zum Ehrenbürger ernannt. Ein Jahreswechsel sollte Anlass sein, Blicke zurück und nach vorne zu richten, sagte sein Nachfolger, Bürgermeister Alwin Märkl, vor vielen Gästen aus allen Bereichen des öffentlichen Lebens.

Wie ganz Bayern habe auch Freudenberg von der guten Konjunktur der vergangenen Jahre profitiert. Die Steuereinnahmen der Gemeinde blieben laut Märkl 2014 auf dem hohen Niveau des Vorjahres, so dass wichtige, zum Teil schon lange geplante Großprojekte auf den Weg gebracht oder abgeschlossen werden konnten. Exemplarisch nannte der Gemeindechef den Anschluss des Oberlandes an die Abwasseranlage.

Ziel aller Bemühungen sei es, den Standort zu stärken und die Lebensqualität aller Bürger zu verbessern. Der Schwerpunkt aller Anstrengungen liege unverändert auf einer guten Betreuung und Bildung für Kinder und Jugendliche. Die Gemeinde werde weiterhin ein familienfreundlicher Ort sein, versprach Märkl. Dazu gehörten gute Arbeitsplätze und ein ansprechendes Wohnangebot, die Schaffung einer fünften Kindergartengruppe in Lintach und die dauerhafte Sicherung der beiden Schulstandorte. Zu den Aufgaben dieses Jahres gehöre es, die Richtung der Wasserversorgung festzulegen, betonte Märkl. Den demografischen Wandel müsse man in alle Planungen einbeziehen. In Zusammenarbeit mit der AOVE würden Angebote für Senioren erarbeitet. Bei der Entwicklung der Gemeinde seien die Meinung und die Mitarbeit aller gefragt. Bürgerbeteiligung sei Teil einer gelebten Demokratie.

Im vergangenen Jahr habe die weltpolitische Lage viel Besorgnis, Entsetzen und Mitgefühl ausgelöst, fuhr Märkl fort. Auch Freudenberg habe sich darauf eingestellt, weitere Flüchtlinge aufzunehmen und sie zu integrieren. Im vergangenen Jahr sei dies schon vorbildlich gelaufen. Vieles von dem, was Freudenberg für seine Bürger attraktiv mache, gehe auf ihr Engagement und ihre Initiativen zurück. Sie seien aktiv in Vereinen und karitativen Organisationen - und dadurch ein unverzichtbarer Aktivposten jeder Kommune.

Landrat Richard Reisinger wünschte dem Bürgermeister und seiner Gemeinde eine "gedeihliche Zukunft" - und Märkl persönlich, dass er sich auch durch neue Herausforderungen nicht "merklich" verändere.
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